Technische Daten
| Geräteklasse | Akku-Mitteldruckreiniger (Handgerät) |
|---|---|
| Akkusystem | Parkside X 20 V Team, 20 V |
| Lieferform | Solo-Gerät, ohne Akku und Ladegerät |
| Druck | max. 25 bar |
| Fördermenge | 2,5 l/min (150 l/h) |
| Max. Ansaughöhe | 3 m |
| Max. Zulauftemperatur | 30 °C |
| Ansaugschlauch | 6 m, mit Filterkorb (im Lieferumfang) |
| Wasserquellen | Regentonne, Zisterne, Eimer, Kanister, Teich (selbstansaugend) |
| Düse | Multifunktionsdüse mit 6 einstellbaren Sprüharten |
| Reinigungsmittel | separate Düse mit Reinigungsmittelbehälter im Lieferumfang |
|---|---|
| Pistolengriff | ergonomisch, mit Feststellschalter und rutschfestem Softgrip |
| Maße (L × H × B) | ca. 87,9 × 25 × 7 cm (mit Sprühlanze) |
| Gewicht | ca. 1,3 kg (ohne Akku) |
| Material | Kunststoff |
| Zweitfunktion | Bewässerung von Pflanzen über die Sprüharten der Multifunktionsdüse |
| IAN | 506391_2507 |
| Arbeitsdruck | weist Parkside neben dem Maximalwert nicht gesondert aus |
| Laufzeit je Akkuladung | weist Parkside nicht aus |
| Preis | ca. 72 € (Solo-Gerät) |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 3 Meter Ansaughöhe erschließen Wasserquellen, die den meisten Wettbewerbern verschlossen bleiben, etwa versenkte Zisternen und tiefer stehende Behälter
- Der 6-Meter-Ansaugschlauch mit Filterkorb liegt bei, bei anderen Herstellern kostet er 25 bis 35 Euro extra
- 25 bar sind für Auto, Fahrrad, Gartenmöbel und Camping-Ausrüstung passend dimensioniert
- 1,3 kg entsprechen dem leichtesten Gerät der Klasse, der Arm ermüdet auch nach dem dritten Fahrrad nicht
- 2,5 l/min sind rund ein Drittel des Verbrauchs eines Netz-Hochdruckreinigers
- Rund 72 Euro als Solo-Gerät sind der günstigste Einstieg im gesamten Feld
- Multifunktionsdüse mit 6 Sprüharten deckt Punktstrahl bis Bewässerung ab, die Reinigungsmitteldüse liegt bei
Das spricht dagegen
- Akku und Ladegerät fehlen, wer noch kein X-20-V-Team-Gerät besitzt, rechnet 25 bis 50 Euro dazu
- Eine Laufzeit je Akkuladung nennt Parkside nicht, die Planung bleibt Erfahrungssache
- Neben dem Maximaldruck von 25 bar fehlt die Angabe eines Arbeitsdrucks
- Für Plattenfugen, Einfahrt und Fassade reicht Mitteldruck grundsätzlich nicht, dafür braucht es ein Hochdruckgerät
- Schalldruck- und Schallleistungspegel stehen nicht in den Produktdaten
- Die zulässige Zulauftemperatur liegt mit 30 °C niedriger als die 40 °C der meisten Netzgeräte
- Als Lidl-Eigenmarke hängt die Verfügbarkeit am Aktionszyklus
Akku-Mitteldruckreiniger sind die Geräteklasse, die den Hochdruckreiniger dort ersetzt, wo er zu groß, zu schwer und zu durstig ist: am Auto, am Fahrrad, am Wohnwagen, an den Hundepfoten nach dem Waldspaziergang. Der Parkside PDRA 20-Li D4 ist der günstigste Vertreter dieser Klasse und bringt einen Wert mit, den sonst kein Gerät im Feld erreicht. Grundlage dieser Einordnung sind die Produktdaten von Parkside, die Werte des Awin-Produktfeeds und der Vergleich mit den Akku-Mitteldruckreinigern der Markenhersteller.
Drei Meter Ansaughöhe verändern die Rechnung
Der bemerkenswerteste Wert im Datenblatt ist keine Druckangabe. Parkside gibt eine maximale Ansaughöhe von 3 Metern an, und dieser Wert liegt weit über allem, was die Klasse sonst bietet.
| Gerät | Max. Ansaughöhe | Ansaugschlauch |
|---|---|---|
| Parkside PDRA 20-Li D4 | 3 m | 6 m, liegt bei |
| Worx Hydroshot WG621E | 1,5 m | 6 m, liegt bei |
| Makita HW001G / DHW080 | 1 m | eingebaut |
| scheppach C-HPG35X | 0,6 m | 6 m, liegt bei |
| Kärcher mit Saugschlauch SH 5 | 0,5 m | 5 m, Zubehör ca. 25 € |
Der Unterschied ist praktischer Natur. Eine Regentonne auf einem Sockel bedienen fast alle Geräte. Eine versenkte Zisterne, ein tiefer liegender Teich, ein Bachlauf unterhalb des Grundstücks oder ein IBC-Behälter im Keller bleiben Geräten mit 0,5 Metern Ansaughöhe verschlossen. Der Parkside erreicht sie. Wer schon einmal überlegt hat, wie Regenwasser aus der Zisterne an das Auto in der Einfahrt kommt, kennt den Wert dieser Zahl. Wie sich der Betrieb ohne Wasserleitung sauber organisieren lässt, steht im Ratgeber Hochdruckreiniger mit Eimer betreiben.
Der 6 Meter lange Ansaugschlauch mit Filterkorb liegt bei. Das ist der zweite Posten, der hier Geld spart: Bei Kärcher kostet der SH 5 rund 25 Euro, bei anderen Herstellern bis zu 35 Euro. Der Filterkorb hält Blätter und Sand aus der Pumpe, und er ist der Grund, aus dem der Betrieb an der Regentonne überhaupt langfristig gutgeht.
25 bar: die Klasse zwischen Gartenschlauch und Hochdruck
25 bar ordnen das Gerät klar ein. Der Hausanschluss liefert 3 bis 6 bar, ein echter Hochdruckreiniger arbeitet mit 100 bis 180 bar. Der Mitteldruck dazwischen bedient einen eigenen Anwendungsbereich mit eigenen Aufgaben.
| Aufgabe | Mit 25 bar |
|---|---|
| Auto, Motorrad, Wohnwagen | passend, schont Lack und Dichtungen |
| Fahrrad, Kettenschaltung, MTB nach der Tour | passend |
| Gartenmöbel, Kissen, Kunststoffflächen | passend |
| Camping-Ausrüstung, Kühlbox, Vorzelt | passend |
| Hundepfoten, Gummistiefel, Werkzeug | passend |
| Terrasse abspülen (loser Schmutz) | machbar |
| Plattenfugen, fester Grünbelag, Einfahrt | zu wenig, dafür braucht es Hochdruck |
| Fassade, Moos auf rauem Beton | zu wenig |
Für Lack ist der niedrigere Druck ausdrücklich ein Vorteil. Ein 130-bar-Strahl aus falscher Distanz hebt Klarlack an und drückt Wasser hinter Dichtungen; bei 25 bar ist dieses Risiko praktisch abwesend. Welcher Druck für welche Oberfläche gebraucht wird, ordnet der Ratgeber wie viel bar ein Hochdruckreiniger braucht im Detail ein.
Eine Angabe fehlt: Neben dem Maximalwert von 25 bar weist Parkside keinen gesonderten Arbeitsdruck aus. Bei Wettbewerbern liegt dieser Wert typischerweise 10 bis 30 Prozent unter dem Maximum, beim scheppach C-HPG35X etwa 25 bar Arbeitsdruck bei 35 bar Maximum.
2,5 Liter pro Minute: Sparsamkeit als Eigenschaft
Mit 2,5 Litern pro Minute, also 150 Litern pro Stunde, verbraucht der PDRA 20-Li D4 einen Bruchteil dessen, was ein Netzgerät zieht. Das ist zugleich die Erklärung dafür, dass die kleine Wasserquelle überhaupt funktioniert.
| Wasserquelle | Volumen | Reicht für |
|---|---|---|
| Putzeimer | 10 l | rund 4 Minuten |
| Kanister | 20 l | rund 8 Minuten |
| Mörtelkübel | 65 l | rund 26 Minuten |
| Regenfass | 200 l | rund 80 Minuten |
Für eine komplette Autowäsche rechnest Du mit 8 bis 12 Minuten reiner Sprühzeit, also 20 bis 30 Litern. Dieselbe Aufgabe kostet mit einem Kärcher K 4 Classic bei 420 l/h rund 56 bis 84 Liter. Der Faktor von rund drei ist der Grund, aus dem viele Nutzer den Akku-Reiniger auch dann greifen, wenn ein Netzgerät im Schuppen steht. Was beim Waschen auf dem eigenen Grundstück erlaubt ist, klärt der Ratgeber Auto zu Hause waschen.
Der Wasserzulauf darf laut Parkside maximal 30 °C warm sein. Die meisten Netzgeräte vertragen 40 °C. Für den Betrieb aus der Regentonne im Hochsommer ist das ein Wert, den man kennen sollte, weil eine dunkle Tonne in der Sonne diese Marke erreichen kann.
1,3 Kilogramm und 88 Zentimeter
Die Bauform ist die eines langen Handgeräts: rund 1,3 Kilogramm ohne Akku, etwa 87,9 Zentimeter Gesamtlänge mit aufgesteckter Sprühlanze, 25 Zentimeter hoch und nur 7 Zentimeter breit. Damit liegt er gleichauf mit den leichtesten Vertretern der Klasse wie dem STIHL RCA 20 und dem Kärcher KHB 4-18.
Das Gewicht ist hier ein echtes Kaufkriterium, weil das Gerät die ganze Arbeitszeit über in der Hand liegt. Ein 2-Ah-Akku bringt je nach Bauform 350 bis 450 Gramm dazu, das Gesamtgewicht bleibt damit unter 1,8 Kilogramm. Zum Vergleich: Ein netzbetriebenes Standgerät wiegt das Drei- bis Achtfache und steht dabei am Boden.
Der Pistolengriff mit Feststellschalter verdient Erwähnung. Der Feststeller hält den Abzug gedrückt, sodass die Hand bei längerem Sprühen entlastet wird, etwa beim Abspülen eines eingeschäumten Fahrzeugs. Der rutschfeste Softgrip ergänzt das für nasse Hände.
Sechs Sprüharten aus einer Düse
Die Multifunktionsdüse mit 6 einstellbaren Sprüharten ersetzt den Düsenkoffer. Sie deckt die Spanne vom gebündelten Punktstrahl für hartnäckige Stellen über Fächerstrahl bis zum weichen Sprühbild ab, und dieses weiche Ende ist die Grundlage für die Bewässerungsfunktion, die Parkside ausdrücklich als Anwendung nennt.
Diese Kombination ist im Alltag mehr wert, als die Aufzählung vermuten lässt. Regenwasser aus der Tonne kommt ohne Gießkanne und ohne Stromanschluss ins Beet, und dasselbe Gerät wäscht danach das Fahrrad. Für Reinigungsmittel liegt eine separate Düse mit Behälter bei, die das Mittel beim Sprühen zumischt.
Solo-Gerät: die Akkurechnung
Der PDRA 20-Li D4 kommt ohne Akku und Ladegerät. Er arbeitet mit allen Akkus des Parkside X 20 V Team, derselben Plattform, die Akkuschrauber, Rasentrimmer, Heckenscheren und Sauger der Marke antreibt. Diese Systemlogik ist bei allen Herstellern gleich und in den Vorteilen von Akku-Hochdruckreinigern genauer beschrieben.
Damit gibt es zwei Rechnungen. Wer bereits Parkside-Werkzeug besitzt, zahlt 72 Euro und ist fertig. Wer bei null anfängt, rechnet je nach Kapazität rund 25 bis 50 Euro für Akku und Ladegerät dazu und landet bei 97 bis 122 Euro. Auch das bleibt der günstigste Weg in diese Geräteklasse, verschiebt den Abstand zum Wettbewerb aber deutlich.
Eine Laufzeitangabe veröffentlicht Parkside nicht. Vergleichsgeräte der Klasse liegen zwischen etwa 15 und 40 Minuten reiner Sprühzeit je nach Akkugröße. In der Praxis ist das selten der begrenzende Faktor, weil beim Waschen in Intervallen gearbeitet wird.
Einordnung gegen die Klasse
| Modell | Druck | Fördermenge | Ansaughöhe | Gewicht | Preis solo (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| Parkside PDRA 20-Li D4 | max. 25 bar | 150 l/h | 3 m | 1,3 kg | 72 € |
| scheppach C-HPG35X | 25 bar (35 max.) | 180 l/h | 0,6 m | k. A. | 125 € mit Akku |
| STIHL RCA 20 | 22 bar (24 max.) | 140–230 l/h | k. A. | 1,3 kg | 169 € |
| Einhell HYPRESSO 18/24-1 | 24 bar | 240 l/h | k. A. | 1,5 kg | 110 € |
| Worx Hydroshot WG621E | 24 bar | k. A. | 1,5 m | 1,7 kg | 115 € mit Akku |
Beim Druck liegen alle fünf Geräte praktisch gleichauf, die Spanne reicht von 22 bis 25 bar Arbeitsdruck. Unterschiede entstehen an drei Stellen: Fördermenge, Ansaughöhe und Preis.
Bei der Fördermenge liegt der Parkside hinten. 150 l/h gegenüber 180 l/h beim scheppach und bis zu 240 l/h beim Einhell bedeuten längere Spülzeiten. Bei der Ansaughöhe liegt er uneinholbar vorn. Und beim Preis ist der Abstand am größten: Das Solo-Gerät kostet weniger als die Hälfte des STIHL RCA 20, der dafür einen 20-Liter-Faltcontainer, eine Tasche und die STIHL-Servicestruktur mitbringt.
Ein fairer Hinweis gilt dem scheppach C-HPG35X: Für rund 125 Euro kommen dort Akku und Ladegerät mit im Karton, dazu 20 Prozent mehr Wasser. Wer noch kein Akkusystem besitzt, sollte beide Pakete nebeneinanderlegen, bevor er entscheidet.
Für wen sich der PDRA 20-Li D4 lohnt
Drei Profile passen besonders gut. Erstens Besitzer von Parkside-Werkzeug: Der Akku liegt bereits im Schrank, das Gerät kostet 72 Euro, günstiger kommt niemand in diese Klasse. Zweitens Grundstücke mit Zisterne oder tiefer liegender Wasserquelle, weil die 3 Meter Ansaughöhe genau dort den Unterschied machen. Drittens Camper, Radfahrer und Hundehalter, für die ein 1,3-Kilo-Gerät mit Eimer als Wasserquelle die ganze Aufgabe erledigt.
Weniger passend ist er in drei Fällen. Wer Terrasse, Einfahrt oder Fassade reinigen will, braucht ein echtes Hochdruckgerät; welche Klasse wozu passt, zeigt der Ratgeber Akku oder Strom. Wer maximale Fördermenge sucht, findet beim Einhell HYPRESSO 60 Prozent mehr Wasser. Und wer ganzjährig planbar kaufen will, hat es bei einer Lidl-Eigenmarke mit Aktionszyklen zu tun.
Fazit
Der Parkside PDRA 20-Li D4 ist das Preis-Leistungs-Angebot der Akku-Mitteldruck-Klasse und hat dazu ein Alleinstellungsmerkmal, das im Datenblatt leicht übersehen wird. 3 Meter Ansaughöhe sind das Fünf- bis Sechsfache dessen, was Kärcher und scheppach in dieser Disziplin schaffen, und sie erschließen Wasserquellen, an die andere Geräte nicht herankommen. Zusammen mit dem beiliegenden 6-Meter-Saugschlauch, 25 bar, 1,3 Kilogramm und einem Preis von rund 72 Euro ergibt das ein rundes Paket.
Die Grenzen liegen dort, wo sie bei jedem Mitteldruckreiniger liegen: Plattenfugen, Einfahrt und Fassade bleiben Aufgaben für ein Hochdruckgerät wie den Kärcher K 4 Classic oder den Parkside PHD 170 E3. Dazu kommen zwei Datenlücken, die Parkside schließen könnte: Arbeitsdruck und Laufzeit stehen nirgends. Wer damit leben kann und einen X-20-V-Team-Akku besitzt, bekommt für 72 Euro das autarkste Gerät seiner Preisklasse.
Häufige Fragen
Wie viel bar hat der Parkside PDRA 20-Li D4?
Parkside gibt maximal 25 bar an. Das ist Mitteldruck, also die Klasse zwischen Gartenschlauch (rund 4 bar) und echtem Hochdruck (ab etwa 100 bar). Für Auto, Fahrrad, Gartenmöbel, Mülltonnen und Camping-Ausrüstung ist dieser Druck passend und für Lack schonender als ein Hochdruckgerät. Einen davon abweichenden Arbeitsdruck weist Parkside nicht gesondert aus.
Kann der Parkside PDRA 20-Li D4 Wasser aus einer Zisterne ansaugen?
Ja, und darin liegt seine Besonderheit. Parkside nennt eine maximale Ansaughöhe von 3 Metern, der 6 Meter lange Ansaugschlauch mit Filterkorb liegt bei. Damit erreicht das Gerät auch Wasserquellen, die deutlich unter dem Aufstellort liegen. Zum Vergleich: Der Kärcher-Saugschlauch SH 5 schafft 0,5 Meter, der scheppach C-HPG35X 0,6 Meter.
Braucht der Parkside PDRA 20-Li D4 einen Akku?
Ja, das Gerät wird als Solo-Version ohne Akku und Ladegerät geliefert. Es arbeitet mit allen Akkus der Serie Parkside X 20 V Team, die auch Akkuschrauber, Rasentrimmer und Sauger derselben Reihe antreiben. Wer noch keinen besitzt, rechnet je nach Kapazität rund 25 bis 50 Euro für Akku und Ladegerät dazu. Wer schon Parkside-Werkzeug im Schrank hat, zahlt nur die 72 Euro für das Gerät.
Wie lange läuft der Parkside PDRA 20-Li D4 mit einer Akkuladung?
Eine Laufzeitangabe veröffentlicht Parkside für dieses Modell nicht. Vergleichsgeräte derselben Klasse liegen je nach Akkugröße zwischen etwa 15 und 40 Minuten reiner Sprühzeit. Praktisch ist das selten der begrenzende Faktor, weil beim Waschen in Intervallen gearbeitet wird: einweichen, schrubben, abspülen. Ein zweiter Akku aus dem X 20 V Team löst das Thema ohnehin.
Wie viel Wasser verbraucht der Parkside PDRA 20-Li D4?
2,5 Liter pro Minute, also 150 Liter pro Stunde. Ein 10-Liter-Eimer reicht damit für rund 4 Minuten, ein 20-Liter-Kanister für 8 Minuten, ein 200-Liter-Regenfass für gut 80 Minuten. Für eine komplette Autowäsche mit 8 bis 12 Minuten reiner Sprühzeit brauchst Du etwa 20 bis 30 Liter. Ein netzbetriebener Hochdruckreiniger mit 420 l/h verbraucht für dieselbe Aufgabe das Zwei- bis Dreifache.
Reicht der Parkside PDRA 20-Li D4 für die Terrasse?
Für das Abspülen von Staub und losem Schmutz ja, für festsitzenden Grünbelag in Plattenfugen nicht. 25 bar sind Mitteldruck, das Lösen von Fugenbewuchs beginnt erst bei rund 100 bar. Wer Terrasse, Einfahrt oder Fassade reinigen will, braucht ein echtes Hochdruckgerät, etwa den Kärcher K 4 Classic oder den Parkside PHD 170 E3.
Was gehört beim Parkside PDRA 20-Li D4 zum Lieferumfang?
Das Gerät mit Pistolengriff und Sprühlanze, die Multifunktionsdüse mit 6 einstellbaren Sprüharten, eine separate Düse mit Reinigungsmittelbehälter und der 6 Meter lange Ansaugschlauch mit Filterkorb. Akku und Ladegerät gehören nicht dazu. Der beiliegende Ansaugschlauch ist der wichtigste Posten, bei anderen Herstellern ist er kostenpflichtiges Zubehör für 25 bis 35 Euro.
Wie schwer ist der Parkside PDRA 20-Li D4?
Rund 1,3 Kilogramm ohne Akku, bei Maßen von etwa 87,9 × 25 × 7 Zentimetern inklusive Sprühlanze. Damit liegt er gleichauf mit den leichtesten Geräten der Klasse wie dem STIHL RCA 20 und dem Kärcher KHB 4-18. Ein 2-Ah-Akku bringt je nach Bauform 350 bis 450 Gramm dazu.
Kann der Parkside PDRA 20-Li D4 auch Pflanzen bewässern?
Ja, Parkside führt die Bewässerung ausdrücklich als Anwendung auf. Die Multifunktionsdüse mit ihren 6 Sprüharten stellt dafür einen weichen, breiten Strahl bereit. In Verbindung mit den 3 Metern Ansaughöhe ergibt das eine nützliche Kombination: Regenwasser aus der Tonne oder Zisterne kommt ohne Strom- und Wasseranschluss ins Beet.
Was kostet der Parkside PDRA 20-Li D4?
Rund 72 Euro als Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät. Damit ist er der günstigste Einstieg in die Akku-Mitteldruck-Klasse; der STIHL RCA 20 kostet solo rund 169 Euro, der Einhell HYPRESSO rund 110 Euro. Als Lidl-Eigenmarke ist die Verfügbarkeit an den Aktionszyklus gebunden, das Gerät ist also nicht ganzjährig durchgehend lieferbar.