Unkraut in Fugen mit Essig entfernen: Regeln und Mischung

Unkraut in Fugen mit Essig entfernen: welche Mischung erlaubt ist, wann und wie oft Du sprühen darfst, was Essig am Stein anrichtet und was länger hilft.

Anwendungen Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit

In diesem Artikel
  1. Die Rechtslage: erlaubt mit engen Grenzen
  2. Die Bedingungen im Überblick
  3. Die Mischung: so verdünnst Du richtig
  4. Wann und wie oft: das Anwendungsfenster
  5. So gehst Du vor
  6. Was Essig in der Fuge bewirkt
  7. Essig und Stein: welche Beläge leiden
  8. Was auf Pflaster nicht erlaubt ist
  9. Was in der Fuge länger hält
  10. Fazit: gezielt sprühen, danach auskratzen
  11. Häufige Fragen

Die Rechtslage: erlaubt mit engen Grenzen

Auf Wegen, Einfahrten, Terrassen und allen anderen befestigten Flächen gilt eine strenge Regel. § 12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz verbietet dort die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, auch im privaten Garten. Der Grund ist das Wasser: Auf Pflaster und Platten versickert kaum etwas, der nächste Regen spült Rückstände in den Gully und von dort oft ohne Klärung in den nächsten Bach. Das Umweltbundesamt nennt für Verstöße Geldbußen bis 50.000 Euro.

Essig hat seit einigen Jahren einen Sonderstatus. Die EU kennt seit der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sogenannte Grundstoffe: Stoffe, die hauptsächlich anderen Zwecken dienen, etwa als Lebensmittel, im Pflanzenschutz aber nützlich sind. Sie brauchen keine Zulassung als Pflanzenschutzmittel. Essig ist ein solcher Grundstoff, ursprünglich genehmigt für Saatgutbehandlung und die Desinfektion von Schnittwerkzeugen.

Später kam die Anwendung als Herbizid hinzu. Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) fasst den Beurteilungsbericht der EU-Kommission zusammen: Essig darf als Herbizid “auf Wegen, Randstreifen, Gehwegen und Terrassen” eingesetzt werden. Damit gibt es laut LfULG erstmals ein erlaubtes Herbizid, das nicht zur Gruppe der Pflanzenschutzmittel zählt und ohne Ausnahmegenehmigung angewendet werden kann. Das Umweltbundesamt datiert die Erlaubnis für befestigte Flächen auf 2022. Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein ergänzt, dass die Anwendung auf solchen Flächen vorher verboten war.

Die Erlaubnis ist an klare Bedingungen geknüpft, und genau die entscheiden, ob Du im erlaubten Bereich bist.

Die Bedingungen im Überblick

BedingungVorgabeQuelle
MittelEssig in Lebensmittelqualität, Ausgangsstoff höchstens 10 % EssigsäureLfULG Sachsen
Stärke der Spritzlösung60 g Essigsäure je Liter, also 6 %LfULG, UBA
AnwendungEinzelpflanzenbehandlung, punktuell, nie flächigLfULG, UBA, LWK NRW
Mengehöchstens 100 l je Hektar, also 1 l je 100 m²LfULG
Häufigkeithöchstens 2 Behandlungen im Jahr, Abstand 7 bis 21 TageLfULG, UBA
Temperaturüber 20 °CLfULG, UBA
Regenfrühestens 24 bis 48 Stunden nach RegenLfULG
OrteWege, Gehwege, Bordsteine, Wegeinfassungen, TerrassenLfL Bayern, LfULG

Die Mischung: so verdünnst Du richtig

Die Spritzlösung enthält 6 Prozent Essigsäure. Das LfULG nennt als Rezept 600 Milliliter Essig mit 10 Prozent Säure und 400 Milliliter Wasser. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rechnet es für eine haushaltsübliche Flasche vor: 750 Milliliter Essig mit 10 Prozent Säure plus 500 Milliliter Wasser.

Für andere Ausgangsstärken gilt dieselbe Rechnung: Essig-Menge in Millilitern = 6.000 geteilt durch den Säuregehalt in Prozent, der Rest auf einen Liter ist Wasser.

AusgangsessigEssigWasserergibt
10 % Säure600 ml400 ml1 l mit 6 %
8 % Säure750 ml250 ml1 l mit 6 %
6 % Säure (z. B. manche Weinessige)1.000 mlkeins1 l mit 6 %
5 % Säure (Branntwein- oder Tafelessig)1.000 mlkeins1 l mit 5 %, etwas schwächer
Essigessenz, rund 25 %nicht erlaubt

Lebensmittelqualität heißt: Speiseessig aus dem Supermarkt, etwa Branntwein- oder Tafelessig. Reinigungsessig und Essigreiniger fallen nicht darunter, die Landwirtschaftskammer NRW nennt sie ausdrücklich als verboten. Das genehmigte Rezept besteht aus Essig und Wasser. Zusätze wie Salz oder Spülmittel ergeben eine eigene Mischung, für die es keine Genehmigung gibt.

Wann und wie oft: das Anwendungsfenster

Neben der Stärke regelt die Genehmigung die Zeit. Beides zusammen ergibt ein schmales Fenster.

Zwei Skalen zur Essig-Anwendung gegen Unkraut. Oben der Essigsäure-Gehalt: bis 6 Prozent erlaubt, Branntweinessig mit 5 Prozent liegt darin, zwischen 6 und 10 Prozent nur als Ausgangsstoff zum Verdünnen, über 10 Prozent wie Essigessenz mit 25 Prozent verboten. Mischung: 600 Milliliter Essig mit 10 Prozent plus 400 Milliliter Wasser ergeben einen Liter mit 6 Prozent. Unten eine Zeitachse: Regen an Tag 0, 24 bis 48 Stunden warten, erste Behandlung bei über 20 Grad, zweite Behandlung im Fenster von 7 bis 21 Tagen danach, danach Schluss für das Jahr.
Stärke, Wetter und Abstand bestimmen das erlaubte Fenster. Nach der zweiten Behandlung ist für das Jahr Schluss.
  • Über 20 °C und trocken. Bei Wärme wirkt die Säure schneller auf die Blätter. Die Fläche und die Pflanzen sollen trocken sein, damit die Lösung nicht verdünnt wird.
  • 24 bis 48 Stunden nach Regen. So ist die Oberfläche abgetrocknet, und der nächste Schauer spült die Lösung nicht sofort in den Kanal.
  • Zwei Behandlungen, 7 bis 21 Tage auseinander. Die zweite erwischt, was die erste nur geschwächt hat. Danach ist für dieses Jahr Schluss.
  • 1 Liter je 100 Quadratmeter. Für eine Terrasse mit 30 Quadratmetern sind das höchstens 300 Milliliter Spritzlösung. Die kleine Menge zeigt, dass jede Pflanze einzeln getroffen wird.

So gehst Du vor

  1. Wetterbericht prüfen. Ein trockener Tag über 20 Grad, der letzte Regen liegt mindestens einen Tag zurück, und für die nächsten Stunden ist keiner angesagt.
  2. Lösung ansetzen, am besten direkt in einer Sprühflasche oder einem kleinen Drucksprüher mit verstellbarer Düse. Die Düse stellst Du auf einen schmalen Strahl.
  3. Handschuhe und Schutzbrille anziehen. Auch verdünnte Säure reizt die Augen.
  4. Jede Pflanze gezielt benetzen. Die Blätter sollen feucht sein, die Fuge wird nicht geflutet. Pflanzen am Rand zu Beet oder Rasen sparst Du aus oder entfernst sie von Hand.
  5. Ein bis zwei Tage warten. Die Blätter werden braun und welken.
  6. Abgestorbenes auskratzen. Mit dem Fugenkratzer holst Du die welken Pflanzen heraus, und bei Löwenzahn gleich möglichst viel von der Wurzel. So wirkt die Essigbehandlung deutlich länger.
  7. Zweite Behandlung im Fenster von 7 bis 21 Tagen, nur dort, wo noch etwas nachtreibt.

Was Essig in der Fuge bewirkt

Das LfULG beschreibt die Wirkung nüchtern: Die Essigsäure schädigt die oberirdischen Teile der Pflanzen. Manche Unkräuter sterben schon nach der ersten Behandlung ab. Löwenzahn und andere Wurzelunkräuter treiben meist wieder aus, wer sie nachhaltig bekämpfen will, braucht Geduld.

Das erklärt, bei welchen Pflanzen sich Essig lohnt:

PflanzengruppeBeispieleWirkung von Essig
Keimlinge und einjährige KräuterVogelmiere, Hirtentäschel, einjährige Gräsergut, oft reicht eine Behandlung
ausdauernde Kräuter mit flacher Wurzeljunge Pflanzen vieler Artenmittel, zweite Behandlung nötig
WurzelunkräuterLöwenzahn, Quecke, Giersch, Ackerschachtelhalmkurz, die Wurzel treibt nach

Bei Wurzelunkräutern ist Essig damit ein Werkzeug, um die Pflanze zu schwächen und das Auskratzen zu erleichtern. Die Wurzel selbst erreicht die Säure kaum. Dasselbe Muster zeigt die Grafik im Ratgeber Unkraut mit Natron entfernen, dort mit dem Unterschied, dass Natron gegen Unkraut auf Pflaster gar nicht erlaubt ist.

Essig und Stein: welche Beläge leiden

Essigsäure reagiert mit Calciumcarbonat, also Kalk. Dabei entstehen Calciumacetat, Wasser und Kohlendioxid, der Stein verliert an der Oberfläche Material. Bei punktueller Anwendung zweimal im Jahr bleibt die Menge klein. Auf empfindlichen Belägen können trotzdem stumpfe Stellen, helle Ränder oder Flecken entstehen, gerade dort, wo die Lösung auf dem Stein steht.

BelagEmpfindlich gegen Essig?Tipp
Kalkstein, Marmor, Travertin, Jura, Muschelkalkja, deutlichnur auf die Pflanze sprühen, Überschuss sofort mit Wasser abspülen
Betonpflaster, Betonplatten, Waschbetonja, der Zementstein enthält Kalkan unauffälliger Stelle vorher probieren
zementgebundener Fugenmörteljanicht in die Fuge fluten
Sandsteinje nach Bindemittelkalkig gebundene Sorten wie Kalkstein behandeln
Granit, Basalt, Porphyrgeringnormale Vorsicht
Klinker, Feinsteinzeuggeringnormale Vorsicht

Wie Säuren auf verschiedenen Untergründen wirken, zeigt auch der Ratgeber Betonreste von Steinen entfernen. Wer statt Unkraut vor allem einen grünen Belag auf Naturstein loswerden will, findet die passenden Mittel im Ratgeber Grünbelag auf Naturstein entfernen.

Was auf Pflaster nicht erlaubt ist

MittelStatus auf befestigten FlächenQuelle
Essig, 6 %, gezielt je Pflanzeerlaubt, unter den Bedingungen obenUBA, LfULG
unverdünnter Essig über 6 %, EssigessenzverbotenLWK NRW
Essigreiniger, ReinigungsessigverbotenLWK NRW
Salz, Essig mit SalzverbotenLfL Bayern, UBA
Natronverboten, keine genehmigte Anwendung gegen Unkraut auf PflasterLKSH, § 12 PflSchG
Grünbelagentferner, Moosvernichter, Steinreiniger, Haushaltsreinigerverboten gegen UnkrautUBA
zugelassene Herbizide aus dem Handelauf befestigten Flächen verboten§ 12 Abs. 2 PflSchG

Bei zugelassenen Pflanzenschutzmitteln mit Essigsäure lohnt ein zweiter Blick. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft weist darauf hin, dass solche Mittel zwar gegen Unkraut zugelassen sind, auf befestigten Freilandflächen aber trotzdem nicht eingesetzt werden dürfen. Erlaubt ist dort nur der Grundstoff Essig in der Form, die oben beschrieben ist.

Was in der Fuge länger hält

Das Umweltbundesamt nennt mechanische und thermische Verfahren als Alternativen, die Landwirtschaftskammer NRW zählt Hacken, Jäten, Heißwasser mit festem Besen, Hochdruckreiniger, Stahlbürsten und Fugenkratzer auf. In der Fuge haben sie einen Vorteil gegenüber Essig: Sie holen bei richtiger Anwendung die Wurzel mit heraus oder erreichen sie zumindest besser.

  • Fugenkratzer und Unkrautstecher sind das Mittel der Wahl gegen Löwenzahn und Quecke, am besten nach einem Regen, wenn die Fuge feucht und locker ist.
  • Elektrische Fugenbürsten reinigen große Flächen im Stehen. Zwei Akku-Modelle haben wir eingeordnet, den Einhell GC-CC 18 Li und den Einhell GE-CC 18/110 Li E.
  • Heißwasser und Abflammen zerstören die Zellen junger Pflanzen ohne Rückstände. Beim Abflammen reicht kurzes Erhitzen, trockenes Laub und Hecken in der Nähe verlangen Vorsicht.
  • Der Hochdruckreiniger räumt Pflanzen und Humus aus der Fuge, spült aber auch Fugensand aus. Wie Du dabei vorgehst, ohne die Fläche zu schädigen, steht im Ratgeber Pflastersteine mit Hochdruckreiniger reinigen.
Einhell GC-CC 18 Li
Einhell GC-CC 18 Li Akku-Fugenreiniger mit 1.200 U/min, Stahl- und Nylonbürste, Teleskopholm und 45 min Laufzeit im Kit ab 89,44 € Amazon-Preis: Stand 26.09.2026, 03:31 Uhr
Einhell GE-CC 18/110 Li E-Solo
Einhell GE-CC 18/110 Li E-Solo Akku-Fugenreiniger mit zwei Drehzahlstufen, 110-mm-Bürsten und werkzeuglosem Bürstenwechsel ab 86,42 € Amazon-Preis: Stand 26.09.2026, 03:31 Uhr

Am längsten Ruhe hast Du, wenn die Fuge nach dem Ausräumen bis zur Oberkante mit gebrochenem Sand neu verfüllt wird. Dann fehlt den angewehten Samen die Humusschicht, in der sie keimen. Wie das Schritt für Schritt geht, zeigt der Ratgeber Moos zwischen Pflastersteinen entfernen.

Fazit: gezielt sprühen, danach auskratzen

Essig gegen Unkraut in den Fugen ist erlaubt, wenn Du Dich an das Rezept und das Zeitfenster hältst: Speiseessig auf 6 Prozent verdünnt, gezielt auf einzelne Pflanzen, an einem trockenen Tag über 20 Grad, höchstens zweimal im Jahr. Essigessenz, Salz und fertige Mischungen bleiben draußen.

Gegen Keimlinge und junge Kräuter wirkt das gut, gegen Löwenzahn und Quecke verschafft es eine Pause. Wer die welken Pflanzen nach ein, zwei Tagen mit dem Fugenkratzer herausholt und die Fuge anschließend neu verfüllt, macht aus dieser Pause eine lange Ruhe.

Häufige Fragen

Darf man Unkraut in Fugen mit Essig bekämpfen?

Ja, unter engen Bedingungen. Die EU hat Essig als sogenannten Grundstoff für die Unkrautbekämpfung auf Wegen, Gehwegen, Randstreifen und Terrassen genehmigt, laut Umweltbundesamt gilt das seit 2022. Erlaubt ist Essig in Lebensmittelqualität, auf 6 Prozent Essigsäure verdünnt, gezielt auf einzelne Pflanzen und höchstens zweimal im Jahr. Alle anderen Mittel bleiben auf befestigten Flächen verboten.

Wie mische ich Essig gegen Unkraut richtig?

Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Sachsen nennt 600 Milliliter Essig mit 10 Prozent Säure plus 400 Milliliter Wasser. Das ergibt einen Liter Spritzlösung mit 6 Prozent, also 60 Gramm Essigsäure je Liter. Bei 8-prozentigem Essig sind es 750 Milliliter Essig plus 250 Milliliter Wasser. Essig mit 5 oder 6 Prozent wird unverdünnt verwendet.

Ist Essigessenz gegen Unkraut erlaubt?

Nein. Der genehmigte Grundstoff ist Essig in Lebensmittelqualität mit höchstens 10 Prozent Essigsäure. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellt klar, dass unverdünnter Essig, Essigessenz und Essigreiniger weiterhin verboten sind. Essigessenz mit rund 25 Prozent Säure fällt damit auch dann heraus, wenn Du sie verdünnst.

Wie oft darf ich Essig gegen Unkraut sprühen?

Höchstens zweimal im Jahr, mit 7 bis 21 Tagen Abstand zwischen den Behandlungen. Dazu kommen Wetterbedingungen: Die Temperatur liegt über 20 Grad, und behandelt wird frühestens 24 bis 48 Stunden nach einem Regen. Die Menge ist auf 100 Liter je Hektar begrenzt, das ist 1 Liter Spritzlösung je 100 Quadratmeter.

Wirkt Essig dauerhaft gegen Unkraut in Fugen?

Nur bei jungen und einjährigen Pflanzen. Die Essigsäure schädigt die oberirdischen Teile, manche Unkräuter sterben nach der ersten Behandlung ab. Löwenzahn und andere Wurzelunkräuter treiben laut dem sächsischen Landesamt meist wieder aus. Dauerhafter wirkt es, die Wurzel mit einem Fugenkratzer zu entfernen und die Fuge danach neu zu verfüllen.

Schadet Essig den Pflastersteinen?

Das hängt vom Stein ab. Essigsäure reagiert mit Kalk. Kalkstein, Marmor, Travertin, Betonpflaster, Waschbeton und zementgebundene Fugen können bei wiederholtem Kontakt stumpf werden oder Flecken bekommen. Granit, Basalt, Porphyr, Klinker und Feinsteinzeug sind deutlich robuster. Bei empfindlichen Belägen sprühst Du nur auf die Pflanze und probierst die Mischung vorher an einer unauffälligen Stelle.

Darf ich Essig und Salz mischen?

Nein. Das genehmigte Rezept besteht aus Essig und Wasser. Salz ist laut Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft als Grundstoff nur gegen Pilze und Insekten genehmigt, gegen Unkraut ist es ebenso verboten wie Mischungen aus Essig und Salz. Das Umweltbundesamt zählt Salz ausdrücklich zu den Hausmitteln, die nicht zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden dürfen.

Wie viel Essig brauche ich für meine Terrasse?

Erlaubt ist höchstens 1 Liter Spritzlösung je 100 Quadratmeter. Für eine Terrasse mit 30 Quadratmetern sind das 300 Milliliter, bei 6-prozentiger Lösung also rund 180 Milliliter Essig mit 10 Prozent. Die kleine Menge zeigt, wofür die Regel gedacht ist: für einzelne, gezielt getroffene Pflanzen.

Das könnte dich auch interessieren