Technische Daten
| Geräteklasse | Akku-Fugenreiniger (Fugenbürste mit Führungsholm) |
|---|---|
| Varianten | GC-CC 18 Li-Solo (Art.-Nr. 3424050, ohne Akku und Ladegerät) · GC-CC 18 Li Kit (Art.-Nr. 3424051, mit Akku und Ladegerät) |
| EAN | 4006825615982 (Solo) · 4006825618396 (Kit) |
| Akkusystem | Einhell Power X-Change, 18 V, ein Akku |
| Akku im Kit | 18 V, 2,0 Ah, Lithium-Ionen, Füllstandsanzeige mit 3 LEDs, dazu Schnellladegerät |
| Ladezeit | im Datenblatt nicht ausgewiesen (steht laut Anleitung auf dem Ladegerät) |
| Leerlaufdrehzahl | 1.200 min⁻¹, fest (keine Drehzahlregelung) |
| Motor | Bürstenmotor |
| Bürstendurchmesser | 100 mm |
| Bürsten im Lieferumfang | je 1 × Stahldraht und Nylon, Wechsel mit Bolzen, Gabelschlüssel und Mutter |
| Bürstenbreite | Stahl 15 mm, Nylon 10 mm (Einhell-Angabe zu den baugleichen Bürsten des GC-EG 1410) |
| Laufzeit laut Einhell | 30 min (1,5 Ah) · 45 min (2,0 Ah) · 60 min (3,0 Ah) · 90 min (4,0 Ah) · 120 min (5,2 Ah) · 180 min (8,0 Ah) |
| Führungsholm | stufenlos teleskopierbar, Klemmung per Überwurfmutter |
|---|---|
| Zusatzhandgriff | stufenlos verstellbar, Softgrip |
| Führungsrad / Schutzhaube | ja / ja (verschraubt) |
| Sicherheitsschalter | 2-Punkt-Schalter (Einschaltsperre plus Ein-/Ausschalter) |
| Schutzklasse | III |
| Schallleistung / Schalldruck | 77 dB(A) / 57 dB(A), am Ohr des Bedieners 64 dB(A) |
| Vibration | ≤ 2,5 m/s² (Unsicherheit 1,5 m/s²) |
| Gewicht | 1,85 kg laut Anleitung (Datenblatt: 2,04 kg, Produktseite: 1,75 kg) |
| Verpackungsmaß | 835 × 200 × 120 mm |
| Einsatzbereich laut Anleitung | Unkraut aus Fugen zwischen Pflaster und Platten, nicht für Fliesen und empfindliche Oberflächen |
| UVP | 72,95 € (Solo) · 103,95 € (Kit) |
| Preis (Handel) | Kit ab ca. 85 €, Solo ab ca. 63 € |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Das Kit mit 2-Ah-Akku und Ladegerät kostet im Handel rund 85 Euro und damit weniger als Solo-Gerät plus separates Starter-Kit
- 45 Minuten Laufzeit mit dem beiliegenden Akku, laut Einhell mit Stahl- und Nylonbürste gleich lang
- Zwei Bürsten im Karton: Stahl für robusten Bewuchs, Nylon für empfindlichere Beläge
- Teleskopholm, verstellbarer Zusatzgriff und Führungsrad erlauben rückenschonendes Arbeiten im Stehen
- Mit 77 dB(A) Schallleistung leise, mit 1,85 kg leicht, und jeder Power-X-Change-Akku passt
Das spricht dagegen
- Feste Drehzahl von 1.200 U/min ohne Regelung, das Schwestermodell GE-CC 18/110 Li E dreht bis 1.500 U/min und lässt sich regeln
- Bürstenwechsel nur mit Werkzeug: Welle mit Bolzen fixieren, Mutter mit Gabelschlüssel lösen
- Für Fliesen und empfindliche Oberflächen laut Anleitung nicht freigegeben, ein Testlauf auf jeder neuen Fläche ist Pflicht
- Einhell nennt für das Führungsrad keine Höhenverstellung, die das Nachfolgemodell ausdrücklich bewirbt
- Datenlage mit Lücken: drei verschiedene Gewichtsangaben, keine Ladezeit im Datenblatt
Unkraut und Moos in Pflasterfugen sind ein Dauerthema, und seit chemische Unkrautvernichter auf befestigten Flächen tabu sind, bleibt die mechanische Arbeit. Der Einhell GC-CC 18 Li übernimmt sie mit einer rotierenden Bürste am Teleskopholm, angetrieben vom 18-V-Akku der Plattform Power X-Change. Das Kit mit Akku und Ladegerät kostet im Handel rund 85 Euro, das Solo-Gerät rund 63 Euro. Grundlage der Einordnung sind das Einhell-Produktdatenblatt, die Bedienungsanleitung, die Einhell-Produktseiten und die Händler-Listungen bei Amazon, OTTO und ALTERNATE.
1.200 Umdrehungen und eine 100-mm-Bürste
Das Prinzip ist schlicht: Ein Bürstenmotor dreht eine Tellerbürste mit 100 mm Durchmesser mit 1.200 Umdrehungen pro Minute. Die Bürste läuft senkrecht zur Fuge, ihre Borsten greifen in den Spalt und reißen Unkraut, Moos und die dunkle Schmutzschicht heraus. Ein Führungsrad hält das Gerät in der Spur, eine verschraubte Schutzhaube fängt den Großteil von Sand und Steinchen ab.
Die Drehzahl ist fest. Eine Elektronik, die den Motor langsamer laufen lässt, gibt es beim GC-CC 18 Li nicht; das hat erst das Schwestermodell GE-CC 18/110 Li E mit bis zu 1.500 Umdrehungen. In der Praxis bedeutet die feste Drehzahl, dass du die Wirkung über die Bürstenwahl, das Tempo und den Anpressdruck steuerst. Die Anleitung empfiehlt, das Gerät im Schritttempo und mit gleichbleibender Geschwindigkeit entlang der Fuge zu führen und bei Bedarf mehrmals nachzuarbeiten.
Stahl oder Nylon: welche Bürste wofür
Im Karton liegen zwei Bürsten. Die Stahldrahtbürste ist laut Anleitung für unempfindliche Oberflächen und hartnäckigen Bewuchs gedacht: Betonpflaster, Verbundstein, Granit, festsitzendes Moos. Nach Einhell-Angaben zu den baugleichen Ersatzbürsten ist sie 15 mm breit und deckt damit auch breite Fugen ab. Die Nylonbürste mit 10 mm Breite ist für leichten Bewuchs und für Beläge gedacht, die Stahldraht nicht vertragen, etwa weicher Naturstein oder Steine mit farbiger Vorsatzschicht.
Ein Punkt verdient Aufmerksamkeit: Einhell verlangt vor jedem Einsatz einen kurzen Testlauf an unauffälliger Stelle. Stahldraht kann Oberflächen aufrauen und bei Betonsteinen helle Schleifspuren hinterlassen. Wer unsicher ist, beginnt mit Nylon und wechselt nur dort auf Stahl, wo der Bewuchs nicht weicht. Wie sich Grünbelag auf den verschiedenen Steinarten verhält, erklärt der Ratgeber zu Grünbelag auf Naturstein.
Die Amazon-Listung der Kit-Variante nennt übrigens mehr Bürsten als das Einhell-Datenblatt: Im Titel ist von zwei zusätzlichen Nylonbürsten die Rede, in den Merkmalen von drei Nylonbürsten. Einhell selbst führt je eine Stahl- und eine Nylonbürste auf. Wer mit Zusatzbürsten rechnet, sollte das beim Händler prüfen.
Laufzeit in Terrassen umgerechnet
Einhell gibt die Laufzeit je Akkugröße an, und zwar für beide Bürsten gleich: 45 Minuten mit dem 2,0-Ah-Akku aus dem Kit, 60 Minuten mit 3,0 Ah, 90 Minuten mit 4,0 Ah, bis 180 Minuten mit 8,0 Ah. Was das bedeutet, zeigt eine einfache Rechnung über die Fugenlänge. Eine Fläche aus quadratischen Platten mit der Kantenlänge a hat pro Quadratmeter 2 ÷ a Meter Fuge:
| Belag | Fugenlänge pro m² | 20 m² Fläche |
|---|---|---|
| Platten 60 × 60 cm | 3,3 m | 67 m |
| Platten 40 × 40 cm | 5 m | 100 m |
| Pflaster 20 × 10 cm | 15 m | 300 m |
Selbst bei gemächlichen 5 Metern Fuge pro Minute, einem bewusst vorsichtig angesetzten Wert mit zweitem Durchgang an hartnäckigen Stellen, reichen 45 Minuten für rund 225 Meter. Eine Terrasse mit 20 m² aus 40er-Platten ist damit gut in einem Akkudurchgang erledigt. Eine Einfahrt aus kleinformatigem Pflaster hat dagegen schnell 1.000 Meter Fuge und mehr, dort braucht es mehrere Ladungen oder einen größeren Akku. Wer die Einfahrt regelmäßig bearbeitet, plant einen 4-Ah-Akku ein.
Die Ladezeit weist Einhell im Datenblatt nicht aus. Laut Anleitung steht sie direkt auf dem beiliegenden Schnellladegerät, nach dem Vollladen soll der Akku noch etwa 15 Minuten zur Schonladung im Gerät bleiben.
Kit oder Solo: die Rechnung
Beide Varianten enthalten dasselbe Gerät. Das Solo-Gerät (Art.-Nr. 3424050) kostet im Handel rund 63 Euro, das Kit (Art.-Nr. 3424051) mit 2,0-Ah-Akku und Schnellladegerät rund 85 Euro. Der Aufpreis von gut 20 Euro für Akku und Ladegerät ist ungewöhnlich niedrig: Ein separates Power-X-Change-Starter-Kit mit 4-Ah-Akku steht bei Einhell mit 69,95 Euro UVP in der Liste.
Daraus ergibt sich eine klare Regel. Wer schon Einhell-Akkus besitzt, etwa für Rasenmäher, Heckenschere oder die Akku-Druckreinigerpistole Einhell HYPRESSO 18/24-1, nimmt das Solo-Gerät. Wer bei null anfängt, nimmt das Kit, denn günstiger kommt man nicht an einen Einhell-Akku mit Ladegerät. Bei den Kaufwegen liegen OTTO (84,53 Euro) und ALTERNATE (85,90 Euro) beim Kit derzeit knapp unter Amazon; die UVP liegt bei 103,95 Euro.
Handhabung: Holm, Zusatzgriff, Führungsrad
Der Führungsholm lässt sich stufenlos teleskopieren, eine Überwurfmutter klemmt ihn in der gewünschten Länge. Dazu kommt ein stufenlos verstellbarer Zusatzhandgriff mit Softgrip. Beides zusammen ist der eigentliche Unterschied zum Fugenkratzer von Hand: Du arbeitest aufrecht, das Gewicht trägt das Führungsrad, und die Knie bleiben vom Pflaster weg. Die Anleitung verlangt, das Gerät immer beidhändig zu führen.
Mit 1,85 kg laut Anleitung ist das Gerät leicht. Beim Gewicht liegen allerdings drei Werte vor: 1,85 kg in der Anleitung, 2,04 kg im Datenblatt und 1,75 kg auf der Produktseite. Ob der Akku jeweils mitgerechnet ist, geht aus keiner der Quellen hervor. Für die Praxis ist die Spanne unkritisch, das Führungsrad nimmt ohnehin den größten Teil der Last. Gestartet wird über einen 2-Punkt-Sicherheitsschalter, der Motor läuft nur bei gedrückter Einschaltsperre und gedrücktem Schalter.
Wo Einhell spart
Drei Punkte zeigen, dass der GC-CC 18 Li die Einstiegsklasse ist. Erstens die feste Drehzahl, die bei empfindlichen Belägen den Spielraum nimmt. Zweitens der Bürstenwechsel mit Werkzeug: Die Welle wird mit einem Bolzen fixiert, die Mutter mit dem beiliegenden Gabelschlüssel gelöst, der Bolzen muss danach wieder heraus. Das ist in zwei Minuten erledigt, aber umständlicher als der werkzeuglose Wechsel beim GE-CC 18/110 Li E. Drittens das Führungsrad ohne Höhenverstellung: Einhell nennt für den GC-CC 18 Li keine, während das Nachfolgemodell ein höhenverstellbares Rad für den idealen Abstand zur Fuge bewirbt.
Leise ist das Gerät dafür: 77 dB(A) Schallleistung und 64 dB(A) am Ohr laut Anleitung. Netzbetriebene Hochdruckreiniger liegen meist bei 85 bis 98 dB(A), wie der Ratgeber zur Lautstärke von Hochdruckreinigern einordnet. Einhell weist trotzdem darauf hin, dass im Einsatz 85 dB(A) überschritten werden können, etwa wenn Stahldraht über harten Stein kratzt.
Grenzen: Fliesen, Fugensand und Rechtslage
Die Anleitung ist beim Einsatzbereich eindeutig: Unkraut aus Fugen zwischen Pflaster und Platten, ausdrücklich keine Fliesen und keine empfindlichen Oberflächen. Für Fliesenfugen im Bad oder auf dem Balkon sind andere Werkzeuge gefragt; was dort wirkt, steht im Ratgeber Fugen wieder sauber bekommen und im Beitrag zum Dampfreiniger für Fugen.
Jede rotierende Bürste trägt neben dem Bewuchs auch einen Teil des Fugenmaterials aus. Das ist gewollt, denn im obersten Zentimeter sitzen die Samen und die organische Schicht, auf der Moos wächst. Nach der Reinigung gehört neuer Fugensand in die Fugen, sonst verliert der Belag seitlichen Halt und das Unkraut findet schnell wieder Platz.
Für die mechanische Methode spricht auch die Rechtslage: Pflanzenschutzmittel sind auf befestigten Flächen nach § 12 Absatz 2 Pflanzenschutzgesetz verboten, und das gilt auch für Hausmittel wie Salz oder Essig. Die Details dazu stehen im Ratgeber Grünbelag entfernen mit Hausmitteln.
Einordnung gegen die Nachbarmodelle
| Modell | Antrieb | Drehzahl | Bürste | Gewicht | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| Einhell GC-CC 18 Li Kit | 18 V, Akku im Set | 1.200 U/min, fest | 100 mm | 1,85 kg | 85 € |
| Einhell GC-CC 18 Li-Solo | 18 V, ohne Akku | 1.200 U/min, fest | 100 mm | 1,85 kg | 63 € |
| Einhell GE-CC 18/110 Li E-Solo | 18 V, ohne Akku | bis 1.500 U/min, regelbar | 110 mm | 2,35 kg | 85–90 € |
| Einhell GC-EG 1410 | Netz, 140 W | 1.200 U/min | 100 mm | 1,53 kg | 45–52 € |
Werte laut Einhell-Produktseiten und Anleitung, Preise aus dem Handel und der Einhell-UVP. Das Netzgerät GC-EG 1410 nutzt dieselben Bürsten und dieselbe Drehzahl, ist leichter und günstiger, hängt aber am Kabel; auf großen Flächen mit Steckdose ist das kein Nachteil. Der GE-CC 18/110 Li E ist die Komfortstufe mit Drehzahlregelung, größerer Bürste und werkzeuglosem Wechsel, kostet ohne Akku aber so viel wie das komplette GC-CC-Kit. Wer seine Fläche anschließend mit Wasser reinigen will, findet die passenden Einstellungen im Ratgeber Pflastersteine mit dem Hochdruckreiniger.
Für wen sich der GC-CC 18 Li lohnt
Das Kit passt zu Terrassen und Wegen bis etwa 30 m² aus Platten oder mittelgroßem Pflaster, die ein- bis zweimal im Jahr von Unkraut und Moos befreit werden sollen. Es passt zu allen, die noch keinen Einhell-Akku besitzen und für rund 85 Euro ein vollständiges Paket suchen, und zu Gartenbesitzern, die kabellos und leise arbeiten wollen. Das Solo-Gerät passt zu Haushalten mit Power-X-Change-Akkus im Schuppen.
Weniger passend ist er für große Einfahrten aus Kleinpflaster mit mehreren hundert Metern Fuge, wo Laufzeit und feste Drehzahl zum Engpass werden, und für empfindliche Beläge, bei denen eine regelbare Drehzahl hilft. Dort ist der GE-CC 18/110 Li E mit großem Akku die bessere Wahl.
Fazit
Der Einhell GC-CC 18 Li ist ein ehrliches Einstiegsgerät für die Fugenpflege: 1.200 Umdrehungen, zwei Bürsten, Teleskopholm und 45 Minuten Laufzeit mit dem Kit-Akku reichen für Terrasse und Gartenweg, und das Kit ist mit rund 85 Euro der günstigste Weg zu einem Einhell-Akku samt Ladegerät. Leise, leicht und kabellos, macht er aus einer Arbeit auf den Knien eine im Stehen.
Die Abstriche liegen bei der festen Drehzahl, dem Bürstenwechsel mit Werkzeug und einer Datenlage, die beim Gewicht drei Werte nennt. Wer Akkus der Plattform schon besitzt, nimmt das Solo-Gerät; wer viel Fläche oder empfindliche Steine hat, legt für den GE-CC 18/110 Li E drauf. Für alle anderen ist das Kit die runde Wahl.
Häufige Fragen
Wie lange hält der Akku beim Einhell GC-CC 18 Li?
Laut Einhell-Datenblatt 45 Minuten mit dem 2,0-Ah-Akku aus dem Kit. Mit größeren Power-X-Change-Akkus steigt die Laufzeit auf 60 Minuten (3,0 Ah), 90 Minuten (4,0 Ah), 120 Minuten (5,2 Ah) und 180 Minuten (8,0 Ah). Einhell gibt für Stahl- und Nylonbürste dieselben Werte an. Die Zahlen stammen aus dem Herstellerversuch, dichter Bewuchs und mehrere Durchgänge je Fuge verkürzen die Zeit.
Was ist der Unterschied zwischen GC-CC 18 Li Solo und Kit?
Das Gerät ist identisch. Das Solo-Gerät (Art.-Nr. 3424050) kommt ohne Akku und Ladegerät, das Kit (Art.-Nr. 3424051) mit einem 18-V-Akku mit 2,0 Ah und einem Schnellladegerät. Im Handel kostet das Kit rund 85 Euro, das Solo-Gerät rund 63 Euro. Das Solo-Gerät lohnt sich darum nur, wenn bereits ein Power-X-Change-Akku vorhanden ist; ein separates Starter-Kit mit 4-Ah-Akku kostet laut Einhell 69,95 Euro UVP.
Welche Bürste nimmt man beim Einhell GC-CC 18 Li wofür?
Die Stahldrahtbürste ist laut Anleitung für unempfindliche Oberflächen und hartnäckigen Bewuchs gedacht, also für Betonpflaster, Verbundstein und harten Naturstein mit Moos oder festsitzendem Unkraut. Die Nylonbürste nimmt man bei leichtem Bewuchs und bei Belägen, die für Stahl zu empfindlich sind. Einhell schreibt vor jeder Verwendung einen kurzen Testlauf an unauffälliger Stelle vor, weil Stahldraht weiche oder beschichtete Steine sichtbar anraut.
Kann man mit dem Einhell GC-CC 18 Li Fliesen reinigen?
Nein. Die Anleitung beschränkt den Einsatz auf Unkraut in Fugen zwischen Pflaster und Platten und schließt empfindliche Oberflächen wie Fliesen ausdrücklich aus. Für Fliesenfugen im Bad oder in der Küche sind Fugenbürsten von Hand, Dampfreiniger oder passende Reinigungsmittel der richtige Weg.
Wie wechselt man die Bürste am GC-CC 18 Li?
Laut Anleitung wird die Bürste auf die Antriebsachse gesteckt, dann fixiert man die Welle mit dem beiliegenden Bolzen und zieht die Mutter mit dem Gabelschlüssel fest. Danach muss der Bolzen wieder heraus. Zum Wechseln läuft es in umgekehrter Reihenfolge, und vorher wird der Akku entnommen. Das dauert länger als der werkzeuglose Wechsel beim GE-CC 18/110 Li E.
Welche Ersatzbürsten passen an den Einhell GC-CC 18 Li?
Einhell führt die Ersatzbürste Stahl (Art.-Nr. 3424100) und die Ersatzbürste Nylon (Art.-Nr. 3424110) für je 12,95 Euro UVP sowie ein Set aus beiden (Art.-Nr. 3424115) für 15,95 Euro UVP. Es sind dieselben Bürsten wie beim Netzgerät GC-EG 1410. Im Handel liegt die Stahlbürste bei rund 9 bis 10 Euro.
Welche Akkus passen in den Einhell GC-CC 18 Li?
Alle 18-V-Akkus der Einhell-Plattform Power X-Change, also dieselben wie in Rasenmäher, Heckenschere, Schrauber oder der Akku-Druckreinigerpistole HYPRESSO. Das Gerät braucht einen Akku. Größere Kapazitäten verlängern die Laufzeit laut Einhell bis auf 180 Minuten mit 8,0 Ah, machen das Gerät aber auch schwerer.
Einhell GC-CC 18 Li oder GE-CC 18/110 Li E: welcher Fugenreiniger ist besser?
Der GE-CC 18/110 Li E (Art.-Nr. 3424070) ist das besser ausgestattete Gerät: bis 1.500 statt 1.200 Umdrehungen mit Drehzahlregelung, 110 statt 100 mm Bürsten, werkzeugloser Bürstenwechsel, höhenverstellbares Führungsrad und transparente Schutzhaube. Er wiegt dafür 2,35 kg und kostet als Solo-Gerät rund 85 bis 90 Euro, also mehr als das komplette GC-CC-Kit mit Akku. Wer gelegentlich die Terrasse pflegt, fährt mit dem GC-CC 18 Li Kit günstiger.
Wie laut ist der Einhell GC-CC 18 Li?
Die Anleitung nennt 77 dB(A) Schallleistung, 57 dB(A) Schalldruck und 64 dB(A) am Ohr des Bedieners, jeweils mit 3 dB Unsicherheit. Das ist deutlich leiser als ein Hochdruckreiniger, dessen Schallleistung meist zwischen 85 und 98 dB(A) liegt. Einhell weist trotzdem darauf hin, dass das Geräusch im Einsatz 85 dB(A) überschreiten kann, etwa wenn Stahldraht über Stein kratzt.
Fugenreiniger oder Hochdruckreiniger: was eignet sich besser für Pflasterfugen?
Für Unkraut und Moos in den Fugen ist die rotierende Fugenbürste das gezieltere Werkzeug: Sie arbeitet trocken, reißt den Bewuchs mit der Wurzelschicht heraus und braucht weder Wasseranschluss noch Kabel. Der Hochdruckreiniger mit Flächenreiniger reinigt dagegen die ganze Fläche vom Grünbelag, spült dabei aber mehr Fugensand aus. Viele kombinieren beides: erst die Fugen bürsten, dann die Fläche waschen und am Ende nachsanden.