Technische Daten
| Geräteklasse | Elektro-Hochdruckreiniger der Einstiegsklasse (echter Hochdruck, Netzbetrieb) |
|---|---|
| Bestellnummer / EAN | 1.673-570.0 / 4066529041265 |
| Max. Druck | 110 bar (11 MPa) |
| Betriebsdruck | 74 bar (7,4 MPa) laut Betriebsanleitung |
| Fördermenge | max. 360 l/h laut Datenblatt; 5,2 l/min (312 l/h) laut Betriebsanleitung |
| Flächenleistung | 20 m²/h |
| Nennleistungsaufnahme | 1.400 W |
| Spannung / Frequenz / Phasen | 220 bis 240 V / 50 bis 60 Hz / 1 Ph |
| Stromaufnahme / Absicherung | 6 A / 10 A träge |
| Zulauf | max. 40 °C, max. 12 bar Zulaufdruck, mindestens 8 l/min |
| Hochdruckschlauch | 3 m, Quick Connect an Gerät und Pistole |
| Anschlusskabel | 5 m |
| Hochdruckpistole | G 135 Q mit Verriegelung |
| Strahlrohre | 1-fach-Strahlrohr mit Hochdruckdüse, Dreckfräser |
| Reinigungsmittel | kein Tank, keine Ansaugung; nur über Zubehör wie die Schaumdüse FJ 6 |
|---|---|
| Wasserfilter | Sieb im Wasseranschluss integriert |
| Sicherheit | Auto-Stopp beim Loslassen des Hebels, Pistolenverriegelung, Geräteschalter |
| Schutzart / Schutzklasse | IPX5 / II |
| Rückstoßkraft der Pistole | 11 N |
| Gewicht | 3,4 kg ohne Zubehör, 4,0 kg typisches Betriebsgewicht, 4,6 kg inkl. Verpackung |
| Maße (L × B × H) | 178 × 219 × 415 mm |
| Schall | 78 dB(A) Schalldruckpegel, 90 dB(A) Schallleistungspegel (garantiert 93 dB(A)) |
| Hand-Arm-Vibration | 1,7 m/s² |
| Lieferumfang | Gerät, Pistole G 135 Q, 1-fach-Strahlrohr, Dreckfräser, 3-m-Hochdruckschlauch, Adapter Gartenschlauchanschluss A 3/4" |
| Zusätzlich nötig | gewebeverstärkter Gartenschlauch, mindestens 1/2 Zoll und 7,5 m lang |
| UVP bei Kärcher | 79,99 € |
| Kundenbewertung bei Kärcher | 4,6 von 5 aus 44 Bewertungen (Stand der Erhebung) |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Beide Strahlrohre liegen bei: das 1-fach-Strahlrohr für Lack, Holz und Kunststoff, der Dreckfräser für Stein und Beton. Die Universal Edition hat nur den Dreckfräser, der Horizontal VPS keinen
- 3,4 Kilogramm ohne Zubehör sind der niedrigste Wert unter den K-2-Netzgeräten
- Quick Connect an Gerät und Pistole: der Schlauch klickt ein und aus, statt geschraubt zu werden
- Schlauch und Kabel hängen über dem Frontcover, die Strahlrohre stecken am Gehäuse, der Tragegriff verschwindet im Gerät
- Kärcher veröffentlicht Betriebsdruck, reale Fördermenge, Schall und Vibration, die Datenlage ist vollständiger als bei vielen Einstiegsgeräten
- Rund 70 Euro im Handel, die UVP liegt bei 79,99 Euro
Das spricht dagegen
- Nur 3 Meter Hochdruckschlauch: für eine Runde ums Auto wandert das Gerät zwei- bis dreimal mit
- Keine eingebaute Reinigungsmittelfunktion, weder Tank noch Ansaugschlauch; Schaum gibt es nur über Zubehör
- Der Druck lässt sich an der Lanze nicht regeln, zwischen Flachstrahl und Dreckfräser gibt es keine Zwischenstufe
- Im Betrieb liegen laut Anleitung 74 bar an, die 110 bar auf dem Karton sind der zulässige Höchstdruck
- 20 m²/h bedeuten rund zwei Stunden für eine 40-Quadratmeter-Terrasse
- Kein Fahrwerk und kein Teleskopgriff, das Pumpenmaterial nennt Kärcher nicht
Der Kärcher K 2 Classic liefert 110 bar Höchstdruck und bis zu 360 Liter pro Stunde aus 1.400 Watt und wiegt 3,4 Kilogramm. Seine Besonderheit ist der Lieferumfang: Er ist das günstigste K-2-Modell, das neben dem Dreckfräser ein zweites Strahlrohr mitbringt. Grundlage dieser Einordnung sind das Kärcher-Datenblatt zur Bestellnummer 1.673-570.0, die Betriebsanleitung des Modells und die Listung im Awin-Produktfeed von OTTO.
Zwei Strahlrohre für rund 70 Euro
In der K-2-Klasse teilen sich alle Modelle dieselben Eckwerte: 110 bar, 360 Liter pro Stunde, 20 Quadratmeter pro Stunde. Der Unterschied steckt im Zubehör, und der Classic setzt dort einen eigenen Schwerpunkt.
| Modell | 1-fach- oder Vario-Strahlrohr | Dreckfräser | Reinigungsmittel | Schlauch | Gewicht | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| K 2 Universal Edition | nein | ja | nein | 3 m | 3,8 kg | 60 € |
| K 2 Classic | 1-fach-Strahlrohr | ja | nein | 3 m | 3,4 kg | 70 € |
| K 2 Horizontal VPS | Vario Power Jet | nein | Ansaugschlauch | 3 m | 3,5 kg | 75 € |
| K 2 Power Control | Vario Power Jet | nein | Ansaugschlauch | 5 m | 4,0 kg | 85 € |
| K 2 Premium FJ | Vario Power Jet | ja | Schaumdüse | 4 m | 4,2 kg | 100 € |
Der Classic ist das günstigste Kärcher-Gerät, das Flachstrahl und Dreckfräser zusammen mitbringt. Wer beides will, landet sonst beim K 2 Premium FJ für rund 100 Euro. Gegenüber der Universal Edition kostet das zweite Rohr etwa 10 Euro Aufpreis, und dieser Aufpreis entscheidet über den Einsatzbereich: Die Universal Edition kann nur Punktstrahl und ist damit für Lack und Holz zu aggressiv.
110 bar auf dem Karton, 74 bar im Betrieb
Das Datenblatt nennt 110 bar und 360 Liter pro Stunde. Die Betriebsanleitung listet die Leistungsdaten genauer auf und trennt dabei zwei Werte, die im Handel selten nebeneinander stehen.
| Angabe | Datenblatt | Betriebsanleitung |
|---|---|---|
| Druck | max. 110 bar | 74 bar Betriebsdruck, 110 bar max. zulässig |
| Fördermenge | max. 360 l/h | 5,2 l/min (312 l/h) |
| Zulaufmenge | nicht genannt | mindestens 8 l/min |
74 bar sind der Wert, mit dem der Strahl im Arbeitsbetrieb auf die Fläche trifft. Die 110 bar beschreiben den höchsten zulässigen Druck im System. Diese Trennung gibt es bei jedem Hochdruckreiniger, nur veröffentlichen sie wenige Hersteller so offen. Der scheppach HCE1400 kommt in derselben Klasse auf 75 bar Arbeitsdruck bei ebenfalls 110 bar Maximum, die Werte liegen also praktisch gleichauf.
Für die Praxis heißt das: 74 bar reichen für Fahrrad, Gartenmöbel, Mülltonne, Motorroller und losen Schmutz auf Stein. Festsitzendes Moos in Pflasterfugen braucht den Dreckfräser, der den Strahl auf einen rotierenden Punkt bündelt. Welcher Druck für welche Oberfläche gebraucht wird, ordnet der Ratgeber wie viel bar ein Hochdruckreiniger braucht ein.
Auf der Zulaufseite verlangt das Gerät mindestens 8 Liter pro Minute. Ein normaler Hausanschluss schafft das, ein halb geöffneter Hahn oder ein langer dünner Schlauch unter Umständen nicht. Baut das Gerät innerhalb von zwei Minuten keinen Druck auf, soll es laut Anleitung ausgeschaltet werden, weil Trockenlauf die Pumpe beschädigt.
Welches Strahlrohr wofür
Die beiden Rohre decken zwei klar getrennte Aufgaben ab. Kärcher formuliert die Grenzen in der Betriebsanleitung ungewöhnlich deutlich.
| Aufgabe | Strahlrohr | Hinweis laut Kärcher |
|---|---|---|
| Auto, Motorrad, Wohnwagen | 1-fach-Strahlrohr | mindestens 30 cm Abstand zu Lack |
| Fahrrad, Gartenmöbel, Kunststoff | 1-fach-Strahlrohr | normale Reinigungsaufgaben |
| Holzbank, Holzterrasse | 1-fach-Strahlrohr | Dreckfräser ausdrücklich ausgeschlossen |
| Autoreifen | 1-fach-Strahlrohr | Dreckfräser ausdrücklich ausgeschlossen |
| Beton, Pflaster, Waschbeton | Dreckfräser | für vermooste und verwitterte Flächen |
| Gartenmauer, Steinstufen | Dreckfräser | hartnäckige Verschmutzungen |
Die Grenze verläuft zwischen weichen und harten Oberflächen. Der Dreckfräser trägt bei Holz die weichen Fasern zwischen den Jahresringen ab und kann bei Reifen die Gummimischung verletzen. Auf Stein ist genau diese Wirkung gewollt. Wie Pflaster dabei ohne Schäden sauber wird, steht im Ratgeber Pflastersteine mit Hochdruckreiniger reinigen.
Was fehlt, ist die Zwischenstufe. Ein Vario Power Jet regelt den Druck durch Drehen am Rohr stufenlos, beim Classic gibt es nur zwei feste Strahlbilder. Für empfindliche Flächen bleibt als Stellschraube allein der Abstand.
Drei Meter Schlauch, fünf Meter Kabel
Mit 3 Metern Hochdruckschlauch und 5 Metern Anschlusskabel ergibt sich ein Radius von rund 8 Metern um die Steckdose. Für Fahrrad, Mülltonne und Balkon genügt das in einem Durchgang. Ein Auto lässt sich damit nicht umrunden, das Gerät wandert zwei- bis dreimal mit. Was bei der Wäsche auf dem eigenen Grundstück erlaubt ist, klärt der Ratgeber Auto zuhause waschen.
Auf der Wasserseite schreibt die Anleitung einen gewebeverstärkten Gartenschlauch mit mindestens 1/2 Zoll und 7,5 Metern vor. Kupplungen aus Messing mit AquaStop-Funktion von Fremdanbietern sind ausgeschlossen, Kunststoffkupplungen mit AquaStop dagegen erlaubt.
Was im Karton fehlt
Der Classic ist auf den Hochdruckbetrieb reduziert. Drei Dinge, die Nachbarmodelle mitbringen, fehlen:
- Reinigungsmittel. Es gibt weder Tank noch Ansaugschlauch. Kärcher führt für das Modell die Schaumdüse FJ 6 als Zubehör, die mit eigener Flasche auf die Pistole gesteckt wird. Wer Autoshampoo oder Steinreiniger regelmäßig über das Gerät ausbringen will, ist beim K 2 Horizontal VPS mit Ansaugschlauch besser aufgehoben.
- Ein Flächenreiniger. Die Zubehörliste nennt den T 5 T-Racer und den Powerschrubber PS 30. Bei 20 Quadratmetern pro Stunde macht ein Flächenreiniger den größten Unterschied bei Streifen und Spritzwasser.
- Ein Saugschlauch. Der SH 5 steht in der Zubehörliste, damit lässt sich Wasser aus einem Behälter ansaugen. Wie der Betrieb ohne Leitung funktioniert, beschreibt der Ratgeber Hochdruckreiniger mit Eimer betreiben.
3,4 Kilogramm und 78 dB(A)
Mit 3,4 Kilogramm ohne Zubehör ist der Classic das leichteste Netzgerät der K-2-Klasse, knapp vor dem liegenden K 2 Horizontal VPS mit 3,5 Kilogramm. Mit Schlauch, Pistole und Rohr nennt die Anleitung ein typisches Betriebsgewicht von 4,0 Kilogramm. Nach dem Einsatz hängen Schlauch und Kabel über dem Frontcover, die Strahlrohre stecken seitlich am Gehäuse, der Tragegriff schiebt sich ins Gerät. Damit passt der Classic mit 178 × 219 × 415 Millimetern in ein Regalfach.
Bei der Lautstärke nennt Kärcher 78 dB(A) Schalldruckpegel und 90 dB(A) Schallleistungspegel, garantiert sind 93 dB(A). Die Konformitätserklärung führt für K 2 und K 2 Universal Edition 91 dB(A) gemessen, der Classic liegt also im Rahmen seiner Klasse. Für eine Stunde auf der Terrasse ist ein Gehörschutz trotzdem angebracht.
Flächenleistung im Alltag
Kärcher nennt 20 Quadratmeter pro Stunde. Daraus ergeben sich diese Richtwerte:
| Fläche | Bei 20 m²/h (K 2 Classic) | Bei 25 m²/h (K 3) | Bei 30 m²/h (K 4 Classic) |
|---|---|---|---|
| Balkon, 8 m² | 24 min | 19 min | 16 min |
| Terrasse, 40 m² | 2:00 h | 1:36 h | 1:20 h |
| Einfahrt, 80 m² | 4:00 h | 3:12 h | 2:40 h |
Bis etwa 20 Quadratmeter bleibt der Classic praktikabel, darüber wird der Abstand zur nächsten Klasse spürbar. Wer regelmäßig eine größere Terrasse reinigt, ist mit dem Kärcher K 4 Classic besser bedient, der 130 bar, 420 Liter pro Stunde und 6 Meter Schlauch mitbringt. Den Ablauf auf der Fläche beschreibt der Ratgeber Terrasse reinigen mit Hochdruckreiniger.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Druck max. / Betrieb | Fördermenge | Strahlrohre | Reinigungsmittel | Preis (ca.) | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kärcher K 2 Classic | 110 / 74 bar | 360 l/h | Flachstrahl + Dreckfräser | nein | 70 € | 3,5 |
| Kärcher K 2 Universal Edition | 110 bar | 360 l/h | Dreckfräser | nein | 60 € | 3,2 |
| Kärcher K 2 Horizontal VPS | 110 bar | 360 l/h | Vario Power Jet | Ansaugschlauch | 75 € | 3,5 |
| scheppach HCE1400 | 110 / 75 bar | 408 l/h | variable Düse | 400-ml-Behälter | 60 € | 3,7 |
Der scheppach HCE1400 ist der direkte Gegenspieler außerhalb von Kärcher: gleiche Druckklasse, dazu ein Reinigungsmittelbehälter, bei 4,5 Kilogramm allerdings rund ein Kilogramm schwerer. Der K 2 Horizontal VPS tauscht den Dreckfräser gegen ein regelbares Strahlrohr und eine Ansaugung.
Für wen sich der K 2 Classic lohnt
Passend ist er für Haushalte mit gemischten, kleinen Aufgaben: Fahrrad und Gartenmöbel mit dem Flachstrahl, die Steinstufen am Eingang und den Gartenweg mit dem Dreckfräser. Für rund 70 Euro deckt er beide Oberflächenwelten ab, ohne dass ein Strahlrohr nachgekauft werden muss. Wie ein Rad ohne Lagerschäden sauber wird, steht im Ratgeber Fahrrad reinigen.
Weniger passend ist er für Autobesitzer, die mit Schaum arbeiten, weil jede Form von Reinigungsmittel über Zubehör läuft, und für größere Flächen, weil 20 Quadratmeter pro Stunde und 3 Meter Schlauch dort zur Geduldsprobe werden.
Fazit
Der Kärcher K 2 Classic ist der günstigste Kärcher mit Flachstrahl und Dreckfräser im Karton. 110 bar Höchstdruck, laut Anleitung 74 bar im Betrieb, 360 Liter pro Stunde und 3,4 Kilogramm reichen für Fahrrad, Möbel, Mülltonne und kleine Steinflächen. Die Datenlage ist dabei vorbildlich, Kärcher legt Betriebsdruck, reale Fördermenge und Schallwerte offen.
Die Grenzen sind der kurze Schlauch und die fehlende Reinigungsmittelfunktion. Wer beides verschmerzen kann und ein leichtes Gerät für wechselnde Oberflächen sucht, findet den K 2 Classic bei OTTO* für rund 70 Euro. Wer Schaum und Reinigungsmittel braucht, legt 5 Euro drauf und nimmt den K 2 Horizontal VPS.
Häufige Fragen
Wie viel bar hat der Kärcher K 2 Classic?
Kärcher gibt maximal 110 bar an, das entspricht 11 MPa. Die Betriebsanleitung nennt zusätzlich einen Betriebsdruck von 7,4 MPa, also 74 bar, und eine Fördermenge von 5,2 Litern pro Minute. Das Datenblatt führt die Fördermenge mit maximal 360 Litern pro Stunde. Die 110 bar sind damit der zulässige Höchstdruck, im Arbeitsbetrieb liegt der Wert darunter.
Was ist der Unterschied zwischen K 2 Classic und K 2 Universal Edition?
Die Leistungsdaten sind gleich: 110 bar, 360 l/h, 20 m²/h. Der K 2 Classic bringt zusätzlich zum Dreckfräser ein 1-fach-Strahlrohr mit, die Universal Edition nur den Dreckfräser. Dazu kommt beim Classic die Pistole G 135 Q statt der G 120 Q, und er wiegt mit 3,4 Kilogramm 400 Gramm weniger. Die Universal Edition kostet rund 60 Euro, der Classic rund 70 Euro.
Hat der Kärcher K 2 Classic eine Reinigungsmittelfunktion?
Nein. Weder Reinigungsmitteltank noch Ansaugschlauch gehören zu Ausstattung oder Lieferumfang, und die Betriebsanleitung beschreibt nur den Hochdruckbetrieb. Kärcher führt für das Modell die Schaumdüse FJ 6 als Zubehör, die eine eigene Flasche auf die Pistole setzt. Wer Reinigungsmittel regelmäßig nutzen will, fährt mit dem K 2 Horizontal VPS oder dem K 3 Horizontal Plus besser, beide saugen über einen Schlauch an.
Welches Strahlrohr des K 2 Classic nehme ich wofür?
Das 1-fach-Strahlrohr mit Hochdruckdüse ist für normale Reinigungsaufgaben gedacht: Auto, Fahrrad, Gartenmöbel, Kunststoff und Holz. Der Dreckfräser bündelt den Strahl zu einem rotierenden Punkt und ist für vermooste und verwitterte Stein- und Betonflächen vorgesehen. Kärcher schreibt ausdrücklich vor, Autoreifen, Lack und Holz nicht mit dem Dreckfräser zu reinigen und bei lackierten Flächen mindestens 30 Zentimeter Abstand zu halten.
Wie schwer ist der Kärcher K 2 Classic?
Kärcher nennt 3,4 Kilogramm ohne Zubehör, 4,0 Kilogramm typisches Betriebsgewicht und 4,6 Kilogramm inklusive Verpackung. Damit ist er leichter als der K 2 Horizontal VPS mit 3,5 Kilogramm und die K 2 Universal Edition mit 3,8 Kilogramm. Getragen wird er am Griff, der sich bei Nichtgebrauch ins Gehäuse schiebt.
Welchen Gartenschlauch brauche ich für den K 2 Classic?
Die Betriebsanleitung verlangt einen gewebeverstärkten Gartenschlauch mit mindestens 1/2 Zoll Durchmesser und mindestens 7,5 Metern Länge, mit handelsüblicher Schnellkupplung. Der Anschluss muss mindestens 8 Liter pro Minute liefern, das Wasser darf höchstens 40 Grad warm sein und mit höchstens 12 bar ankommen. Kupplungen aus Messing mit AquaStop-Funktion von Fremdanbietern schließt Kärcher aus, weil sie die Pumpe beschädigen können.
Wie laut ist der Kärcher K 2 Classic?
Die Betriebsanleitung nennt 78 dB(A) Schalldruckpegel am Arbeitsplatz und 90 dB(A) gemessenen Schallleistungspegel, garantiert sind 93 dB(A). Das liegt im üblichen Bereich der K-2-Klasse: Die Konformitätserklärung führt für K 2 und K 2 Universal Edition 91 dB(A) gemessen. Für Arbeiten über mehr als ein paar Minuten ist ein Gehörschutz sinnvoll.
Reicht der Kärcher K 2 Classic für die Terrasse?
Für kleine Flächen ja. Kärcher nennt 20 Quadratmeter pro Stunde, eine 40-Quadratmeter-Terrasse dauert damit rechnerisch zwei Stunden. Der Dreckfräser liegt bei und hilft bei Moos und Algen auf Beton und Pflaster. Für streifenfreie Ergebnisse und weniger Spritzwasser führt Kärcher den Flächenreiniger T 5 und den Powerschrubber PS 30 als passendes Zubehör.
Was kostet der Kärcher K 2 Classic?
Die UVP bei Kärcher liegt bei 79,99 Euro, im Handel liegt der Preis darunter, bei OTTO laut Produktfeed bei rund 70 Euro. Damit kostet der Classic etwa 10 Euro mehr als die K 2 Universal Edition und bringt dafür das zweite Strahlrohr mit. Den tagesaktuellen Preis zeigt der Kauf-Button oben in dieser Rezension.