Technische Daten
| Geräteklasse | Kaltwasser-Hochdruckreiniger, netzbetrieben (Kompaktgerät der K-3-Reihe) |
|---|---|
| Bestellnummer | 1.676-100.0 (EAN 4054278605166) |
| Druck | 20 bis max. 120 bar (2 bis max. 12 MPa) |
| Fördermenge | max. 380 l/h (rund 6,3 l/min) |
| Flächenleistung | 25 m²/h |
| Nennleistungsaufnahme | 1,6 kW |
| Spannung / Frequenz | 220 bis 240 V / 50 bis 60 Hz |
| Zulauftemperatur | max. 40 °C |
| Hochdruckpistole | G 120 Q Power Control mit manuellem Display zur Druckstufen-Kontrolle |
| Strahlrohre | Vario Power Jet (stufenlos verstellbar) und Dreckfräser |
| Hochdruckschlauch | 7 m |
| Anschlusskabel | 5 m |
| Reinigungsmittel | Ausbringung über integrierten Tank, Tank zum Befüllen abnehmbar |
| Schlauchkupplung | geräteseitiges Quick Connect |
|---|---|
| Wasserfilter | integriert |
| Transport | höhenverstellbarer Teleskopgriff, Standfuß mit Zweitfunktion als Tragegriff |
| Aufbewahrung | Halterungen für Zubehör, Hochdruckpistole und Kabel am Gerät |
| App-Anbindung | Kärcher Home & Garden App mit Anwendungsberater |
| Farbe | Gelb |
| Gewicht (ohne Zubehör) | 4,4 kg |
| Gewicht (inkl. Verpackung) | 6,5 kg |
| Maße (L × B × H) | 297 × 280 × 677 mm |
| Lieferumfang | Gerät, Pistole G 120 Q Power Control, Vario Power Jet, Dreckfräser, 7-m-HD-Schlauch, Adapter A3/4" |
| Wasseransaugung | führt Kärcher für dieses Modell nicht auf (die Freigabe des Saugschlauchs SH 5 gilt für K 4 bis K 7) |
| Schallpegel | weist Kärcher in den online veröffentlichten Produktdaten nicht aus |
| Straßenpreis | ca. 138 € |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die Pistole G 120 Q Power Control zeigt die eingestellte Druckstufe am Griff an, damit wird die Frage „reicht das für Holz?" am Gerät beantwortet statt durch Ausprobieren an der Terrasse
- Der abnehmbare Reinigungsmitteltank ist die sauberere Lösung als ein Ansaugschlauch, der in einer offenen Flasche hängt
- 4,4 kg ohne Zubehör: Das Gerät lässt sich mit einer Hand ins Regal oder in den Kofferraum heben, der Standfuß dient dafür als zweiter Griff
- 7 Meter Hochdruckschlauch plus 5 Meter Kabel ergeben rund 12 Meter Arbeitsradius, genug für Auto und Hofeinfahrt ohne Umstecken
- 1,6 kW ziehen rund 7 Ampere, das Gerät läuft an jeder normalen Steckdose auch neben anderen Verbrauchern
Das spricht dagegen
- Die Wasseransaugung aus Regentonne oder Eimer führt Kärcher hier nicht auf: Das Saugschlauch-Set SH 5 gibt der Hersteller für K 4 bis K 7 frei, das K 3 braucht die Wasserleitung
- 25 m²/h sind für eine 50-Quadratmeter-Terrasse rund zwei Stunden Arbeit, in dieser Preisklasse gibt es Geräte mit deutlich mehr Durchsatz
- Ein Flächenreiniger fehlt im Lieferumfang, ohne ihn entstehen auf Platten die typischen Streifen
- Der Schlauch wird lose aufgewickelt, eine Trommel hat erst die Comfort-Klasse
- Motorbauart und Pumpenmaterial weist Kärcher in den Produktdaten des K 3 Power Control nicht aus
Der Kärcher K 3 Power Control ist das Gerät für alle, denen das kleinste Modell zu schwach und die Comfort-Klasse zu teuer ist: 120 bar, 380 Liter pro Stunde und 25 Quadratmeter Flächenleistung bei 4,4 Kilogramm. Grundlage dieser Einordnung sind das Kärcher-Datenblatt zur Bestellnummer 1.676-100.0, die Herstellerangaben zur Power-Control-Reihe und der aktuelle Händlerpreis.
Power Control heißt hier: Die Pistole zeigt, was eingestellt ist
Der Namenszusatz taucht bei Kärcher an mehreren Geräten auf und bedeutet nicht überall dasselbe. Beim K 3 sitzt er an der richtigen Stelle. Die Pistole G 120 Q Power Control trägt ein manuelles Display am Griff, das die gewählte Druckstufe anzeigt.
Der Nutzen wird an einem alltäglichen Ärgernis sichtbar. Am Vario Power Jet wird der Druck durch Drehen am Strahlrohr eingestellt, und das Strahlrohr befindet sich einen halben Meter vor der Hand, oft im Sprühnebel. Wer zwischen Holzterrasse, Autolack und Betonfuge wechselt, verliert schnell den Überblick, welche Stufe gerade anliegt. Die Anzeige am Griff nimmt genau diese Unsicherheit weg, und sie tut das ohne Elektronik, Akku oder Kopplung.
Beim kleineren K 2 Power Control trägt derselbe Namenszusatz weniger Inhalt: Dort zeigen Symbole am Strahlrohr die Einstellung, die Pistole G 135 Q kommt ohne Display. Wer beide Geräte im Regal nebeneinander sieht, sollte diesen Unterschied kennen. Welche Druckwerte für welche Oberfläche überhaupt sinnvoll sind, ordnet der Ratgeber wie viel bar ein Hochdruckreiniger braucht ein.
25 m²/h in Arbeitszeit umgerechnet
Die Flächenleistung ist der ehrlichste Wert im Datenblatt, weil er Druck und Wassermenge zusammenfasst. Kärcher gibt für das K 3 Power Control 25 m²/h an. Was das für typische Flächen bedeutet, zeigt die Rechnung:
| Fläche | Beispiel | Arbeitszeit bei 25 m²/h | Wasser dafür |
|---|---|---|---|
| 10 m² | Pkw komplett | rund 25 min | rund 155 l |
| 25 m² | kleiner Hof, Gartenmöbel plus Zaun | rund 60 min | rund 380 l |
| 50 m² | mittlere Terrasse | rund 2 h | rund 760 l |
| 100 m² | Terrasse plus Einfahrt | rund 4 h | rund 1.520 l |
Die untere Hälfte der Tabelle zeigt die Grenze des Geräts. Bis etwa 25 Quadratmeter am Stück arbeitet das K 3 flott. Darüber wird die Sache zäh, und zwar unabhängig davon, wie sauber das Ergebnis wird. Wer regelmäßig 100 Quadratmeter vor sich hat, spart mit einem stärkeren Gerät halbe Nachmittage. Zum Vergleich: Das K 7 Comfort Premium schafft dieselbe Fläche in einem Viertel der Zeit.
Der Reinigungsmitteltank ist der eigentliche Klassenunterschied
Kärcher löst die Reinigungsmittelfrage in drei Stufen, und das K 3 Power Control sitzt auf der mittleren. Es hat einen integrierten Tank, der zum Befüllen abgenommen werden kann.
| Lösung | Modelle | Alltag |
|---|---|---|
| Ansaugschlauch | K 2 Power Control | Schlauch hängt in einer offenen Flasche, die beim Ziehen gern umfällt |
| Abnehmbarer Tank | K 3 Power Control | Tank am Waschbecken befüllen, einsetzen, fertig |
| Zwei Wege plus Schaumdüse | K 5, K 7 | Tank oder Schaumdüse für haftenden Schaum an senkrechten Flächen |
Der Wechsel in den Reinigungsmittelmodus läuft beim K 3 über das Abziehen des Strahlrohrs. Ohne Rohr fällt der Druck, das Mittel wird beigemischt, mit Rohr geht es wieder in den Hochdruck. Das ist mechanisch simpel und deshalb wenig störanfällig. Bei der Autowäsche zählt genau dieser Ablauf, weil zwischen Einschäumen und Abspülen mehrfach gewechselt wird. Wie eine Wäsche zu Hause rechtlich und praktisch abläuft, steht im Ratgeber Auto zuhause waschen.
Die Wasserleitung ist Pflicht
Ein Punkt, der beim Kauf gern übersehen wird und danach ärgert: Kärcher führt die Wasseransaugung in den Produktdaten des K 3 Power Control nicht auf. Das Saugschlauch-Set SH 5 mit der Bestellnummer 2.643-100.0 gibt Kärcher für die Modelle K 4 bis K 7 frei, jeweils mit maximal 0,5 Metern Ansaughöhe.
Praktisch heißt das: Das K 3 will an den Wasserhahn. Wer die Regentonne anzapfen oder auf dem Campingplatz aus dem Kanister arbeiten möchte, liegt bei diesem Gerät falsch und sollte die Alternativen im Ratgeber Hochdruckreiniger mit Eimer betreiben durchgehen. Interessant dabei: Der ähnlich teure Bosch UniversalAquatak 125 hat die Selbstansaugung bis 0,5 Meter serienmäßig im Datenblatt stehen.
1,6 kW sind die entspannteste Zahl der Reihe
1,6 kW Nennleistungsaufnahme bedeuten an 230 Volt rund 7 Ampere. Das ist unauffällig: Ein 16-A-Stromkreis trägt das Gerät auch dann, wenn im selben Kreis noch Licht, Kühlschrank und Werkzeug hängen.
Die Stromfrage wächst erst mit der Geräteklasse. Das K 7 Comfort Premium zieht mit 3 kW rund 13 Ampere und wird an einem geteilten Stromkreis zum Thema. Beim K 3 bleibt als einzige Regel, eine Kabeltrommel vollständig abzuwickeln, bevor sie unter Last geht.
Der Arbeitsradius setzt sich aus 7 Metern Hochdruckschlauch und 5 Metern Anschlusskabel zusammen. In der Praxis sind das rund 12 Meter rund um die Steckdose, sofern der Wasserhahn in der Nähe liegt. Für einen Stellplatz vor dem Haus reicht das meistens, für die Rückseite eines Reihenhauses selten.
Was das Gerät nicht mitbringt
Drei Dinge fehlen, und alle drei gehören zur Klassenlogik dieser Preisstufe. Erstens der Flächenreiniger: Auf Platten und Beton erzeugt ein Punktstrahl das typische Streifenbild, weil der Abstand von Hand nie konstant bleibt. Ein Flächenreiniger arbeitet unter einer Haube mit rotierenden Düsen und löst genau das, er kostet aber extra. Wie Fugen dabei zu behandeln sind, damit der Fugensand liegen bleibt, steht im Ratgeber Pflastersteine mit dem Hochdruckreiniger reinigen.
Zweitens die Schlauchtrommel. Der 7-Meter-Schlauch wird lose aufgewickelt und in die Halterung gelegt, mit den bekannten Verdrehungen beim nächsten Einsatz. Eine Trommel gibt es erst in der Comfort-Klasse.
Drittens macht Kärcher zu Motorbauart und Pumpenmaterial in den Produktdaten dieses Modells keine Angabe. Bei den Comfort-Geräten steht der wassergekühlte Motor ausdrücklich im Datenblatt, hier fehlt der Punkt. Für die Einordnung heißt das: Das Gerät ist auf gelegentliche Einsätze ausgelegt, nicht auf stundenlangen Dauerbetrieb.
Einordnung gegen die Preisklasse
Rund 138 Euro sind der Preis, an dem sich das Gerät messen lassen muss. Der Markt in dieser Klasse ist dicht besetzt:
| Modell | Druck | Fördermenge | Fläche | Schlauch | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| K 3 Power Control | 120 bar | 380 l/h | 25 m²/h | 7 m | 138 € |
| K 2 Power Control | 110 bar | 360 l/h | 20 m²/h | 5 m | 85 € |
| K 4 Classic | 130 bar | 420 l/h | 30 m²/h | 6 m | 150 € |
| Bosch UniversalAquatak 125 | 125 bar | 360 l/h | keine Angabe | 5 m | 130 € |
| Parkside PHD 170 E3 | 120 bar | 500 l/h | keine Angabe | 10 m auf Trommel | 120 € |
Zwei Zeilen dieser Tabelle verdienen einen zweiten Blick. Der Parkside PHD 170 E3 liefert für 18 Euro weniger 120 Liter mehr pro Stunde und bringt eine Schlauchtrommel mit 10 Metern mit. Wer rein auf Durchsatz kauft, greift dort zu. Und der K 4 Classic kostet nur rund 12 Euro mehr, liefert 30 m²/h und ist für den Saugschlauch SH 5 freigegeben, dafür fehlen ihm das Pistolen-Display und der abnehmbare Tank.
Das K 3 Power Control gewinnt seinen Platz über Bedienung und Gewicht. Es ist mit 4,4 kg das leichteste Standgerät der Runde, es zeigt seine Einstellung an, und es hat die sauberste Reinigungsmittellösung seiner Preisklasse.
Für wen das K 3 Power Control passt
Drei Profile treffen es genau. Erstens Autofahrer mit Stellplatz am Haus: 10 Quadratmeter Fahrzeugfläche in 25 Minuten, Reinigungsmittel aus dem Tank, Schlauch lang genug für einen Rundgang ums Auto. Zweitens Wohnungs- und Reihenhausbesitzer mit kleinem Hof: Bis rund 25 Quadratmeter am Stück arbeitet das Gerät zügig, und es verschwindet danach in jedem Kellerregal. Drittens Einsteiger, die zwischen Oberflächen wechseln: Fahrrad, Gartenmöbel, Mülltonne, Zaun. Genau dort zahlt sich die Anzeige an der Pistole aus, weil der passende Druck jedes Mal ein anderer ist. Wie eine Tonne ohne Geruchsrückstand sauber wird, beschreibt der Ratgeber Mülltonne reinigen.
Weniger passend ist das Gerät bei großen Flächen und bei Betrieb ohne Wasseranschluss. Im ersten Fall kostet die Flächenleistung zu viel Zeit, im zweiten Fall fehlt schlicht die Freigabe.
Fazit
Der Kärcher K 3 Power Control ist ein sauber ausgelegtes Mittelklasse-Gerät für Auto, Hof und Gartenkram. 120 bar, 380 l/h und 25 m²/h sind ordentliche Werte für rund 138 Euro, und zwei Ausstattungsdetails heben das Gerät aus dem Feld: die Pistole mit Druckanzeige und der abnehmbare Reinigungsmitteltank. Mit 4,4 Kilogramm ist es dazu das leichteste Standgerät seiner Klasse.
Zwei Grenzen gehören zur Kaufentscheidung. Bei mehr als 25 Quadratmetern am Stück wird die Flächenleistung zum Zeitfresser, dort lohnt der Blick auf den K 4 Classic oder gleich auf die Comfort-Klasse. Und ohne Wasserleitung geht nichts, weil Kärcher die Ansaugung erst ab K 4 freigibt. Wer beides nicht braucht und Wert auf komfortable Bedienung legt, bekommt hier eines der durchdachtesten Geräte seiner Preisklasse. Wem der Durchsatz wichtiger ist als der Komfort, findet im Parkside PHD 170 E3 das Gegenmodell mit 500 l/h und Schlauchtrommel.
Häufige Fragen
Wie viel bar hat der Kärcher K 3 Power Control?
Kärcher gibt den Druck als Spanne von 20 bis maximal 120 bar an (2 bis 12 MPa). Die 120 bar stehen am oberen Ende der Vario-Power-Einstellung, gearbeitet wird je nach Oberfläche darunter. Damit liegt das Gerät zwischen dem K 2 Power Control mit 110 bar und der K-4-Reihe mit 130 bar.
Was bedeutet Power Control beim Kärcher K 3?
Beim K 3 Power Control steckt die Funktion in der Pistole G 120 Q Power Control: Ihr manuelles Display zeigt an, welche Druckstufe am Vario Power Jet eingestellt ist. Dazu kommt die Anbindung an die Home & Garden App, die für jede Oberfläche eine Empfehlung gibt. Beim kleineren K 2 Power Control bedeutet derselbe Namenszusatz weniger: Dort sitzen nur Symbole am Strahlrohr, die Pistole G 135 Q hat kein Display.
Wie lange braucht der Kärcher K 3 Power Control für eine Terrasse?
Kärcher gibt die Flächenleistung mit 25 m²/h an. Für 50 Quadratmeter Terrasse sind das rund zwei Stunden reine Arbeitszeit und etwa 760 Liter Wasser. Mit einem Flächenreiniger als Zubehör geht es spürbar schneller, weil er den Abstand konstant hält und pro Zug mehr Fläche abdeckt.
Kann der Kärcher K 3 Power Control Wasser aus der Regentonne ansaugen?
Kärcher führt die Wasseransaugung in den Produktdaten dieses Modells nicht auf. Das Saugschlauch-Set SH 5 (Bestellnummer 2.643-100.0) gibt Kärcher für die Modelle K 4 bis K 7 sowie die gewerblichen Geräte frei, jeweils mit maximal 0,5 Metern Ansaughöhe. Wer aus Tonne oder Kübel arbeiten will, sollte deshalb zu einem freigegebenen Gerät greifen oder die Frage vor dem Kauf beim Händler klären.
Was ist der Unterschied zwischen K 2 Power Control und K 3 Power Control?
Vier Punkte trennen die Geräte. Das K 3 liefert 120 statt 110 bar, 380 statt 360 l/h und 25 statt 20 m²/h. Es bringt einen abnehmbaren Reinigungsmitteltank mit, während das K 2 mit einem Ansaugschlauch arbeitet. Der Hochdruckschlauch ist mit 7 Metern zwei Meter länger, und die Pistole hat ein Display. Dafür wiegt das K 3 rund 400 Gramm mehr und kostet etwa 50 Euro Aufpreis.
Braucht der Kärcher K 3 Power Control eine eigene Steckdose?
Nein. Mit 1,6 kW Nennleistungsaufnahme zieht das Gerät an 230 Volt rund 7 Ampere, ein üblicher 16-A-Stromkreis trägt das auch dann, wenn nebenher etwas anderes läuft. Bei Verlängerungskabeln gilt trotzdem die Regel, eine Kabeltrommel vollständig abzuwickeln, weil aufgerollte Windungen ihre Wärme nicht abgeben.
Ist beim Kärcher K 3 Power Control ein Flächenreiniger dabei?
Nein. Im Karton liegen das Gerät, die Pistole G 120 Q Power Control, der Vario Power Jet, der Dreckfräser, der 7-Meter-Hochdruckschlauch und der Adapter für den Gartenschlauchanschluss A3/4". Einen Flächenreiniger musst Du dazukaufen. Auf Platten und Beton lohnt er sich, weil er das Streifenmuster vermeidet und den gelösten Schmutz unter der Haube hält.
Welche Strahlrohre gehören zum Kärcher K 3 Power Control?
Zwei Stück. Der Vario Power Jet lässt sich stufenlos zwischen sanftem Flachstrahl und vollem Druck verstellen, dort sitzt auch die Anzeige, die sich an der Pistole ablesen lässt. Der Dreckfräser arbeitet mit einem rotierenden Punktstrahl und ist für festsitzenden Grünbelag auf Beton oder Stein gedacht. Beide werden über Quick Connect aufgesteckt und gedreht.
Für welche Aufgaben reicht der Kärcher K 3 Power Control?
Für Auto, Fahrrad, Gartenmöbel, Mülltonnen, Gartengeräte und kleinere Steinflächen ist er richtig dimensioniert. Bei großen Terrassen und langen Einfahrten wird er zur Geduldsprobe, weil 25 m²/h bei größeren Flächen zu lange Arbeitszeiten ergeben. Für Fassaden gilt dasselbe: Die 120 bar reichen, die Zeit wird das Problem.
Wie viel wiegt der Kärcher K 3 Power Control?
Kärcher gibt 4,4 kg ohne Zubehör an, mit Verpackung sind es 6,5 kg. Das Gerät misst 297 × 280 × 677 mm und steht auf Rädern. Neben dem höhenverstellbaren Teleskopgriff gibt es einen Standfuß, der sich als zweiter Tragegriff nutzen lässt, damit wird das Heben ins Regal oder in den Kofferraum zum Einhandjob.