Technische Daten
| Geräteklasse | Kaltwasser-Hochdruckreiniger, netzbetrieben (Mittelstufe der Universal-Klasse) |
|---|---|
| Bestellnummer | 06008A7B00 (EAN 3165140883702) |
| Max. Druck | 130 bar |
| Max. Fördermenge | 7 l/min (420 l/h) laut Bosch; die Händlerlistungen führen 380 l/h |
| Motorleistung | 1.700 W |
| Motorbauart | Serie (Universalmotor) |
| Pumpentyp | 3 Zylinder |
| Pumpenmaterial | komplett aus Metall |
| Zulauftemperatur | max. 40 °C |
| Selbstansaugfunktion | bis 0,5 m Ansaughöhe |
| Reinigungsmittel | Hochdruckschaum über die 450-ml-Reinigungsmitteldüse |
| Düsen | 3-in-1-Düse (Fächer-, Dreh- und Punktstrahl) plus Hochdruckdüse für Reinigungsmittel |
| Hochdruckschlauch | 6 m, PVC; Aufwicklung laut Bosch manuell |
|---|---|
| Anschlusskabel | 5 m |
| Griffhöhe | 0,87 m |
| Wasserfilter | im Lieferumfang |
| Gewicht (ohne Zubehör) | 7,90 kg |
| Maschinengewicht | 8,4 kg |
| Maße (L × B × H) | 444 × 375 × 365 mm |
| Lieferumfang | Gerät, Bosch Hochdruckpistole, Lanze, 6-m-Hochdruckschlauch, 3-in-1-Düse, Reinigungsmitteldüse (450 ml), Wasserfilter |
| Flächenleistung | weist Bosch nicht aus |
| Schallpegel | weist Bosch in den online veröffentlichten Produktdaten nicht aus |
| UVP | 208,99 € |
| Straßenpreis | ca. 175 € |
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall ist in dieser Preisklasse die Ausnahme und der Grund, warum das Gerät auch nach mehreren Saisons noch Druck aufbaut
- Selbstansaugung bis 0,5 m gehört zum Serienstand: Regentonne, Zisterne oder Eimer sind ohne Zubehörfreigabe möglich
- 1.700 W ziehen an 230 Volt rund 7,4 Ampere, damit bleibt das Gerät an einem 16-A-Stromkreis unauffällig
- Die 3-in-1-Düse spart den Lanzenwechsel: Fächer, Rotation und Punktstrahl liegen an einem Drehkopf
- Der Reinigungsmittelauftrag läuft im Hochdruck, der Schaum bleibt dadurch an senkrechten Flächen liegen
Das spricht dagegen
- Das stärkere Schwestermodell UniversalAquatak 135 kostet im Handel weniger, damit ist dieses Gerät zum Listenpreis schwer zu begründen
- Bosch weist keine Flächenleistung aus, der wichtigste Vergleichswert gegenüber Kärcher fehlt damit im Datenblatt
- Bei der Fördermenge widersprechen sich die Quellen: Bosch nennt 7 l/min, was 420 l/h entspricht, die Händlerlistungen führen 380 l/h
- Der Hochdruckschlauch misst 6 Meter, besteht aus PVC und wird von Hand aufgewickelt
- Flächenreiniger und Waschbürste fehlen im Lieferumfang, beides ist ein Nachkauf
- Schalldruck- und Schallleistungspegel nennt Bosch in den online veröffentlichten Produktdaten nicht, obwohl mit der leiseren Motorpumpe geworben wird
Der Bosch UniversalAquatak 130 ist die Mittelstufe der Universal-Reihe: 130 bar aus 1.700 Watt, eine 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall, Selbstansaugung bis 0,5 Meter und ein 6 Meter langer Hochdruckschlauch. Technisch ist das eine saubere Sache. Beim Preis wird es kompliziert, und zwar innerhalb der eigenen Reihe. Grundlage dieser Einordnung sind das Bosch-Datenblatt zur Bestellnummer 06008A7B00 und die aktuellen Händlerpreise.
Die Preisfalle in der eigenen Reihe
Dieser Punkt gehört an den Anfang, weil er die Kaufentscheidung trägt. Die UniversalAquatak-Reihe steigt technisch sauber an, die UVP folgt dieser Logik. Der Handel tut das nicht.
| Modell | Druck | Motorleistung | Schlauch | UVP | Straßenpreis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| UniversalAquatak 125 | 125 bar | 1.500 W | 5 m | 186,98 € | 130 € |
| UniversalAquatak 130 | 130 bar | 1.700 W | 6 m | 208,99 € | 175 € |
| UniversalAquatak 135 | 135 bar | 1.900 W | 7 m | 229,99 € | 158 € |
Das stärkste Modell der Reihe ist im Handel günstiger als das mittlere, und das gilt bei allen drei geprüften Händlern gleichzeitig. Der 130er sitzt damit zwischen zwei Geräten, von denen eines weniger kostet und das andere mehr kann und trotzdem weniger kostet.
Die Erklärung liegt vermutlich in der Listungshistorie: Der 135er wird bei mehr Händlern parallel geführt, was den Preis drückt, während der 130er näher an der UVP bleibt. Für die Kaufentscheidung ist die Ursache zweitrangig. Wer heute in dieser Reihe kauft, prüft zuerst den Tagespreis des 135ers. Liegt er darunter, gibt es kein Argument mehr für dieses Modell.
Es gibt allerdings einen Fall, in dem sich das dreht: Preise in diesem Segment bewegen sich saisonal deutlich, und einzelne Händler räumen im Spätsommer ihre Lager. Fällt der 130er in einer Aktion unter den 135er, ist er wieder das bessere Angebot, weil er technisch dieselbe Basis hat. Die Kauf-Buttons oben zeigen jeweils den tagesaktuellen Feed-Preis, ein Vergleich lohnt bei diesem Gerät besonders.
Was den 130er technisch trägt
Wenn der Preis stimmt, bekommst Du ein solides Gerät. Der wichtigste Punkt steht unterhalb der bar-Zahl im Datenblatt: 3 Zylinder, Pumpenmaterial komplett aus Metall.
Eine Hochdruckpumpe verdichtet Wasser und wird dabei warm, besonders im Leerlauf mit geschlossener Pistole, wenn das Wasser im Kreis läuft. Metall gibt diese Wärme deutlich schneller ab als Kunststoff und verformt sich bei den ständigen Druckwechseln weniger. Drei Zylinder statt zwei verteilen die Arbeit auf mehr Hübe, das ergibt einen gleichmäßigeren Druckverlauf und weniger Belastung je Bauteil.
Der Vergleich macht den Punkt deutlich: Kärcher weist Pumpenmaterial und Motorbauart bei den Einstiegsmodellen K 2 Power Control und K 3 Power Control in den Produktdaten gar nicht aus. Eine ausdrücklich genannte Bauteil-Qualität dieser Art beginnt dort erst in der Comfort-Klasse.
Was „Motorbauart: Serie” im Datenblatt bedeutet
Diese Zeile steht bei allen drei Universal-Modellen und wird selten erklärt. Gemeint ist ein Reihenschlussmotor, umgangssprachlich Universalmotor: Feld- und Ankerwicklung liegen elektrisch in Reihe.
Der praktische Effekt ist ein hohes Anlaufdrehmoment auf kleinem Bauraum. Für eine Kolbenpumpe, die gegen anstehenden Druck losdrehen muss, ist das die passende Charakteristik, und genau deshalb sitzt dieser Motortyp in fast jedem Hochdruckreiniger dieser Preisklasse. Zwei Eigenschaften gehören zur Wahrheit dazu: Er arbeitet mit Kohlebürsten, die über die Jahre verschleißen, und er ist lauter als ein Induktionsmotor, wie ihn Profigeräte mit deutlich höherem Gewicht verwenden.
Für den Alltag heißt das: Ein Gerät dieser Bauart ist für stundenweise Einsätze gedacht, nicht für den Dauerbetrieb. Wer täglich mehrere Stunden reinigt, ist bei einer anderen Geräteklasse richtig.
Der Widerspruch bei der Fördermenge
Ein Wert passt nicht zur Händlerlistung, und das gehört offengelegt. Bosch führt eine maximale Fördermenge von 7 l/min, umgerechnet 420 l/h. OTTO und Amazon nennen für dieselbe Bestellnummer 380 l/h.
| Quelle | Angabe | umgerechnet |
|---|---|---|
| Bosch-Datenblatt | 7 l/min | 420 l/h |
| Händlerlistungen | 380 l/h | 6,3 l/min |
Dieselbe Abweichung von rund neun Prozent zeigt sich beim UniversalAquatak 135. Beim 125er stimmen dagegen beide Quellen überein. Das spricht für zwei verschiedene Messgrundlagen, belegen lässt sich das aus den veröffentlichten Daten nicht. Deshalb steht hier die Spanne statt einer Scheingenauigkeit.
Für die Einordnung genügt die Größenordnung. 380 bis 420 l/h liegen zwischen dem Kärcher K 3 Power Control mit 380 l/h und 25 m²/h und dem K 4 Classic mit 420 l/h und 30 m²/h. Eine 50-Quadratmeter-Terrasse bedeutet damit rund zwei Stunden Arbeit, ein Pkw rund zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten. Wie Druck und Wassermenge zusammenwirken, erklärt der Ratgeber wie viel bar ein Hochdruckreiniger braucht.
Sechs Meter Schlauch: der Grenzfall am Auto
Der Arbeitsradius ergibt sich aus 6 Metern Hochdruckschlauch plus 5 Metern Anschlusskabel, also rund elf Metern rund um die Steckdose. Das klingt großzügig, hat aber einen konkreten Prüfstein.
Ein kompletter Rundgang um einen Mittelklasse-Pkw misst gut zwölf Meter. Elf Meter reichen dafür knapp nicht, das Gerät wandert also während der Wäsche einmal mit. Beim UniversalAquatak 135 mit sieben Metern Schlauch entfällt dieser Schritt, beim UniversalAquatak 125 mit fünf Metern wird häufiger umgestellt. Wer regelmäßig Autos wäscht, sollte diesen Meter mit einrechnen, die Feinheiten der Wäsche stehen im Ratgeber Auto zuhause waschen.
Das Material ist PVC und wird bei Kälte steif, im Spätherbst merkt man das beim Ausrollen. Eine Schlauchtrommel führt Bosch für dieses Modell nicht, aufgewickelt wird von Hand.
Selbstansaugung ab Werk
Bosch nennt eine Selbstansaugfunktion bis 0,5 Meter. Das Gerät zieht Wasser aus Regentonne, Eimer, Kanister oder Zisterne, ohne dass ein Sonderzubehör mit eigener Freigabe nötig wäre. Kärcher verlangt dafür das Saugschlauch-Set SH 5, das laut Hersteller erst ab der K-4-Klasse freigegeben ist und rund 25 Euro kostet.
Für ein Grundstück ohne Außenzapfstelle, für die Regentonne im Garten oder für den Campingplatz ist das der Unterschied zwischen brauchbar und unbrauchbar. Der mitgelieferte Wasserfilter gehört dabei zwingend in die Leitung, weil Sand und Blattreste aus offenem Wasser die Pumpe angreifen. Welche Geräte den Betrieb ohne Leitungsanschluss sonst noch beherrschen, sammelt der Ratgeber Hochdruckreiniger mit Eimer betreiben.
Wo Bosch spart
Der Lieferumfang bringt weder Flächenreiniger noch Waschbürste mit. Gerade der Flächenreiniger lohnt sich, sobald Platten oder Beton auf dem Programm stehen, weil er den Abstand konstant hält und den gelösten Schmutz unter der Haube behält. Bosch bietet dafür den Aufsatz AquaSurf 250 an, der zur gesamten Aquatak-Reihe passt. Wie Pflasterfugen dabei behandelt werden wollen, damit der Fugensand liegen bleibt, steht im Ratgeber Pflastersteine mit dem Hochdruckreiniger reinigen.
Dazu kommen zwei Lücken im Datenblatt. Bosch weist für kein Gerät der Reihe eine Flächenleistung aus, obwohl Kärcher diesen Wert für jedes Modell nennt. Und die Werbung nennt eine leisere Motorpumpe, ohne dass in den online veröffentlichten Produktdaten ein Schalldruck- oder Schallleistungspegel steht. Beides sind Zahlen, die einen Vergleich erst möglich machen würden.
Einordnung gegen die Preisklasse
Bei einer UVP von 208,99 Euro liegt der Straßenpreis bei rund 175 Euro. In diesem Bereich wird die Luft dünn, weil sowohl das eigene Spitzenmodell als auch die Konkurrenz darunter liegen.
| Modell | Druck | Fördermenge | Pumpe | Ansaugung | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|
| Bosch UniversalAquatak 130 | 130 bar | 380–420 l/h | 3 Zylinder, Metall | serienmäßig 0,5 m | 175 € |
| Bosch UniversalAquatak 135 | 135 bar | 410–450 l/h | 3 Zylinder, Metall | serienmäßig 0,5 m | 158 € |
| Bosch UniversalAquatak 125 | 125 bar | 360 l/h | 3 Zylinder, Metall | serienmäßig 0,5 m | 130 € |
| Kärcher K 4 Classic | 130 bar | 420 l/h | keine Angabe | Zubehör SH 5 | 150 € |
| Parkside PHD 170 E3 | 120 bar | 500 l/h | Aluminium | über Ansaugschlauch | 120 € |
Vier von fünf Zeilen liegen preislich darunter. Das K 4 Classic bietet bei gleichem Druck denselben Durchsatz für rund 25 Euro weniger, ist mit 4,6 kg deutlich leichter und kompakter, weist dafür aber kein Pumpenmaterial aus und braucht für die Regentonne das SH-5-Set. Der Parkside PHD 170 E3 liefert für rund 55 Euro weniger mehr Fördermenge und zehn Meter Schlauch auf einer Trommel, bleibt beim Druck aber 10 bar darunter.
Für wen der UniversalAquatak 130 passt
Das Gerät passt für Gartenbesitzer mit Regentonne, die auf die serienmäßige Ansaugfunktion angewiesen sind, und für Nutzer mit langen Einsätzen, denen die Metallpumpe wichtiger ist als ein Zubehörpaket. Beide Argumente teilt es allerdings mit seinen beiden Schwestermodellen.
Der ehrliche Rat lautet deshalb: Zum aktuellen Preisgefüge greifst Du zum UniversalAquatak 135, der mehr kann und weniger kostet, oder zum UniversalAquatak 125, wenn Kompaktheit und Preis vor Reichweite gehen. Der 130er wird zur richtigen Wahl, sobald ein Händler ihn unter den Preis des 135ers senkt. Dann bekommst Du für weniger Geld dieselbe Pumpenbasis, einen Meter mehr Schlauch als beim 125er und 5 bar mehr Druck.
Fazit
Der Bosch UniversalAquatak 130 ist technisch das, was man von dieser Reihe erwartet: 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall, Selbstansaugung bis 0,5 Meter und die praktische 3-in-1-Düse, dazu 130 bar aus 1.700 Watt und ein Arbeitsradius von rund elf Metern. An der Hardware gibt es nichts auszusetzen, sie ist in dieser Preisklasse überdurchschnittlich.
Der Haken liegt in der Preisliste. Solange das stärkere UniversalAquatak 135 im Handel weniger kostet, gibt es für dieses Modell zum Normalpreis kein Argument. Damit bleibt es ein Gerät für den Aktionsmoment: Wer es unter 150 Euro findet, macht einen guten Kauf. Wer den Listenpreis zahlt, kauft dasselbe Gerät eine Stufe zu teuer und sollte stattdessen entweder eine Stufe hoch oder eine Stufe runter gehen. Wer ohnehin mehr Wert auf Schlauchtrommel, Flächenreiniger im Karton und wassergekühlten Motor legt, findet das im deutlich teureren Kärcher K 4 Comfort Premium Home.
Häufige Fragen
Wie viel bar hat der Bosch UniversalAquatak 130?
Bosch gibt den maximalen Druck mit 130 bar an, die Motorleistung mit 1.700 Watt. Damit steht das Modell in der Mitte der UniversalAquatak-Reihe, über dem 125er mit 125 bar aus 1.500 W und unter dem 135er mit 135 bar aus 1.900 W. Bosch nennt dabei ausschließlich den Maximalwert, während Kärcher für seine Geräte eine Druckspanne angibt.
Wie viel Liter pro Stunde schafft der Bosch UniversalAquatak 130?
Hier widersprechen sich die Quellen. Bosch führt im Datenblatt 7 Liter pro Minute, umgerechnet 420 Liter pro Stunde. Die Händlerlistungen bei OTTO und Amazon nennen dagegen 380 l/h. Dieselbe Abweichung von rund neun Prozent zeigt sich beim UniversalAquatak 135. Für die Einordnung reicht die Spanne: Das Gerät liegt beim Durchsatz zwischen der Kärcher-K-3- und der K-4-Klasse.
Was ist der Unterschied zwischen dem Bosch UniversalAquatak 130 und 135?
Der 135er hat mehr Motorleistung (1.900 statt 1.700 W), mehr Druck (135 statt 130 bar), mehr Durchsatz und einen Meter mehr Hochdruckschlauch (7 statt 6 m). Beide teilen sich die 3-Zylinder-Metallpumpe, die Selbstansaugung bis 0,5 m, die 3-in-1-Düse und das Gehäuse mit 7,90 kg. Kurios ist die Preislage: Im Handel kostet der stärkere 135er meist weniger als der 130er. Ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt deshalb doppelt.
Was ist der Unterschied zwischen dem Bosch UniversalAquatak 125 und 130?
Der 130er liefert 130 statt 125 bar aus 1.700 statt 1.500 Watt, hat einen Meter mehr Schlauch (6 statt 5 m) und ein größeres Gehäuse mit 7,90 statt 6,4 kg. Pumpenbauart, Ansaugfunktion, Düsen und Reinigungsmittelsystem sind identisch. Der 125er ist damit die kompaktere und günstigere Variante derselben Technik.
Kann der Bosch UniversalAquatak 130 Wasser aus der Regentonne ansaugen?
Ja. Bosch führt eine Selbstansaugfunktion bis 0,5 Meter Ansaughöhe im Datenblatt. Das Gerät zieht damit Wasser aus Regentonne, Kübel, Kanister oder Zisterne, solange der Wasserspiegel höchstens einen halben Meter unter dem Gerät liegt. Der mitgelieferte Wasserfilter gehört zwingend in die Leitung, weil Sand und Blattreste aus offenem Wasser die Pumpe beschädigen.
Was bedeutet die Motorbauart „Serie" beim Bosch UniversalAquatak 130?
Gemeint ist ein Reihenschlussmotor, umgangssprachlich Universalmotor. Feld- und Ankerwicklung liegen in Reihe, dadurch entsteht ein hohes Anlaufdrehmoment auf kleinem Bauraum. Solche Motoren sind günstig, leicht und drehen beim Anlaufen sofort hoch, was für eine Kolbenpumpe unter Druck praktisch ist. Der Preis dafür sind Kohlebürsten, die verschleißen, und ein höherer Geräuschpegel als bei einem Induktionsmotor.
Was bringt die Metallpumpe beim Bosch UniversalAquatak 130?
Bosch gibt eine 3-Zylinder-Pumpe an, die komplett aus Metall besteht. In dieser Preisklasse arbeiten viele Geräte mit Pumpenköpfen aus Kunststoff. Metall leitet die Wärme besser ab, die beim Verdichten entsteht, und verträgt die ständigen Druckwechsel dauerhafter. Drei Zylinder statt zwei verteilen die Arbeit auf mehr Hübe, das ergibt einen gleichmäßigeren Druckverlauf.
Ist beim Bosch UniversalAquatak 130 ein Flächenreiniger dabei?
Nein. Im Karton liegen das Gerät, die Bosch Hochdruckpistole, die Lanze, der 6-Meter-Hochdruckschlauch, die 3-in-1-Düse, die 450-ml-Reinigungsmitteldüse und der Wasserfilter. Für Terrassenplatten und Einfahrten lohnt der Nachkauf eines Flächenreinigers, weil er den Abstand zum Boden konstant hält und damit das typische Streifenmuster vermeidet. Bosch bietet dafür den Aufsatz AquaSurf 250 an.
Wie schwer ist der Bosch UniversalAquatak 130?
Bosch nennt zwei Werte: 7,90 kg ohne Zubehör und 8,4 kg Maschinengewicht. Die Maße liegen bei 444 × 375 × 365 mm bei einer Griffhöhe von 0,87 Metern. Das Gerät steht auf großen Rädern und wird am ausziehbaren Griff gezogen, getragen werden muss es nur über Stufen.
Wie viel Strom braucht der Bosch UniversalAquatak 130?
Die Motorleistung liegt bei 1.700 W, das sind an 230 Volt rund 7,4 Ampere. Eine Stunde Arbeit kostet damit etwa 1,7 Kilowattstunden. An einem üblichen 16-A-Stromkreis ist das unproblematisch, auch wenn dort noch andere Verbraucher hängen. Kabeltrommeln gehören dabei vollständig abgewickelt, sonst staut sich die Wärme im aufgerollten Kabel.