Bosch UniversalAquatak 135 (Elektro-Hochdruckreiniger)

Preisentwicklung

136 €147 €158 €170 €27.08.2631.08.2604.09.2609.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 140,69 € (05.09.2026, Amazon) · Höchstpreis: 164,96 € (OTTO)

Elektro-Hochdruckreiniger · Bosch

Bosch UniversalAquatak 135 (Elektro-Hochdruckreiniger)

  • 135 bar aus 1.900 W: das stärkste Gerät der UniversalAquatak-Reihe
  • 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall, in dieser Preisklasse die Ausnahme
  • Selbstansaugung bis 0,5 m ab Werk: Regentonne, Eimer und Kanister ohne Zusatzfreigabe
  • 7 m Hochdruckschlauch, ein Meter mehr als beim UniversalAquatak 130 und zwei Meter mehr als beim 125
  • Im Handel günstiger als der schwächere UniversalAquatak 130

Preise: Stand 09.09.2026, Amazon 08:34 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der ABC-Redaktion · Veröffentlicht am 27. August 2026

Technische Daten

Geräteklasse Kaltwasser-Hochdruckreiniger, netzbetrieben (Spitzenmodell der Universal-Klasse)
Bestellnummer 06008A7C00 (EAN 3165140883795)
Max. Druck 135 bar
Max. Fördermenge 7,5 l/min (450 l/h) laut Bosch; die Händlerlistungen führen 410 l/h
Motorleistung 1.900 W
Motorbauart Serie (Universalmotor)
Pumpentyp 3 Zylinder
Pumpenmaterial komplett aus Metall
Zulauftemperatur max. 40 °C
Selbstansaugfunktion bis 0,5 m Ansaughöhe
Reinigungsmittel Hochdruckschaum über die 450-ml-Reinigungsmitteldüse
Düsen 3-in-1-Düse (Fächer-, Dreh- und Punktstrahl) plus Hochdruckdüse für Reinigungsmittel
Hochdruckschlauch 7 m, PVC; Schlauchtrommel laut Bosch nicht vorhanden
Anschlusskabel 5 m
Griffhöhe 0,87 m
Wasserfilter im Lieferumfang
Gewicht (ohne Zubehör) 7,90 kg
Maße (L × B × H) 446 × 375 × 363 mm
Lieferumfang Gerät, Bosch Hochdruckpistole, Lanze, 7-m-Hochdruckschlauch, 3-in-1-Düse, Reinigungsmitteldüse (450 ml), Wasserfilter
Flächenleistung weist Bosch nicht aus
Schallpegel weist Bosch in den online veröffentlichten Produktdaten nicht aus
UVP 229,99 €
Straßenpreis ca. 158 €

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 135 bar aus 1.900 W sind die höchsten Werte der Universal-Reihe, und der Handel ruft dafür weniger auf als für den schwächeren UniversalAquatak 130
  • Die 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall ist die solidere Basis für lange Einsätze, Kärcher weist Pumpenmaterial in dieser Preisklasse gar nicht aus
  • Selbstansaugung bis 0,5 m gehört zum Serienstand: Regentonne, Zisterne oder Eimer sind ohne Zubehörfreigabe möglich
  • 7 Meter Hochdruckschlauch plus 5 Meter Kabel ergeben einen Arbeitsradius von rund zwölf Metern, das Gerät bleibt beim Autowaschen stehen
  • Der Reinigungsmittelauftrag läuft im Hochdruck, der Schaum haftet dadurch an senkrechten Flächen statt sofort abzulaufen

Das spricht dagegen

  • Bosch weist keine Flächenleistung aus, der wichtigste Vergleichswert gegenüber Kärcher fehlt damit im Datenblatt
  • Bei der Fördermenge widersprechen sich die Quellen: Bosch nennt 7,5 l/min, was 450 l/h entspricht, die Händlerlistungen führen 410 l/h
  • Der Schlauch besteht aus PVC und wird von Hand aufgewickelt, eine Trommel führt Bosch für dieses Modell nicht
  • Flächenreiniger und Waschbürste fehlen im Lieferumfang, beides ist ein Nachkauf
  • Die Händlerpreise liegen weit auseinander, ohne Preisvergleich zahlst Du für dasselbe Gerät leicht 50 Euro zu viel
  • Schalldruck- und Schallleistungspegel nennt Bosch in den online veröffentlichten Produktdaten nicht, obwohl mit der leiseren Motorpumpe geworben wird

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Reinigungsleistung 4,0
Ausstattung 3,5
Verarbeitung & Langlebigkeit 4,5
Handhabung 3,5

Gesamtwertung: 4,0 / 5

Der Bosch UniversalAquatak 135 steht an der Spitze der Universal-Reihe: 135 bar aus 1.900 Watt, eine 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall, Selbstansaugung bis 0,5 Meter und ein 7 Meter langer Hochdruckschlauch. Der interessanteste Punkt dieses Modells steht allerdings in der Preisliste. Grundlage dieser Einordnung sind das Bosch-Datenblatt zur Bestellnummer 06008A7C00 und die aktuellen Händlerpreise.

Das Spitzenmodell kostet weniger als das Modell darunter

Die UniversalAquatak-Reihe hat drei Stufen, und sie steigt technisch sauber an: 125 bar aus 1.500 W, 130 bar aus 1.700 W, 135 bar aus 1.900 W. Beim Preis passiert etwas anderes.

ModellDruckMotorleistungSchlauchUVPStraßenpreis (ca.)
UniversalAquatak 125125 bar1.500 W5 m186,98 €130 €
UniversalAquatak 130130 bar1.700 W6 m208,99 €175 €
UniversalAquatak 135135 bar1.900 W7 m229,99 €158 €

Die UVP-Spalte folgt der Logik der Reihe, die Straßenpreis-Spalte kehrt sie um. Das stärkste Gerät liegt im Handel unter dem mittleren, und das gilt bei allen drei geprüften Händlern gleichzeitig. Damit ist die Kaufentscheidung innerhalb der Reihe im Grunde entschieden: Wer zum 130er greift, zahlt für weniger Leistung mehr Geld.

Die Erklärung liegt vermutlich im Abverkauf. Der 135er ist das älteste Listungsdatum der drei und wird bei mehreren Händlern parallel geführt, was den Preis drückt. Für den Käufer ist die Ursache zweitrangig, das Ergebnis zählt.

Die Preisspanne selbst ist der zweite Befund

Bei diesem Modell lohnt der Vergleich zwischen Händlern ungewöhnlich stark. Bei der Recherche für diese Rezension lag die Spanne für dasselbe Gerät mit derselben Bestellnummer zwischen rund 107 und 165 Euro, also über 50 Euro Unterschied bei identischem Karton. Dazu kommen Versandkosten, die je nach Händler zwischen null und knapp acht Euro liegen.

Praktisch heißt das: Die Kauf-Buttons oben auf dieser Seite zeigen jeweils den tagesaktuellen Feed-Preis des Händlers, ein kurzer Blick auf alle drei lohnt sich vor jedem Kauf. Preise in diesem Segment bewegen sich saisonal deutlich, im Frühjahr zum Saisonstart liegen sie üblicherweise höher als im Spätsommer.

Die Metallpumpe ist das eigentliche Kaufargument

Unterhalb der bar-Zahl steht die Angabe, die über die Standzeit entscheidet. Bosch nennt für dieses Modell einen Pumpentyp mit 3 Zylindern und ein Pumpenmaterial komplett aus Metall.

Warum das zählt, ergibt sich aus der Physik im Gehäuse. Eine Hochdruckpumpe verdichtet Wasser und wird dabei warm, besonders im Leerlauf mit geschlossener Pistole, wenn das Wasser im Kreis läuft. Metall gibt diese Wärme deutlich schneller ab als Kunststoff und verformt sich bei den ständigen Druckwechseln weniger. Drei Zylinder statt zwei verteilen die Arbeit auf mehr Hübe, das ergibt einen gleichmäßigeren Druckverlauf und weniger Belastung je Bauteil.

Der Vergleich macht den Punkt deutlich: Kärcher weist Pumpenmaterial und Motorbauart bei den Einstiegsmodellen K 2 Power Control und K 3 Power Control in den Produktdaten gar nicht aus. Eine ausdrücklich genannte Bauteil-Qualität wie hier gibt es dort erst in der Comfort-Klasse, also etwa ab dem doppelten Preis.

Der Widerspruch bei der Fördermenge

Ein Wert im Datenblatt passt nicht zur Händlerlistung, und das gehört offengelegt. Bosch führt eine maximale Fördermenge von 7,5 l/min, umgerechnet 450 l/h. OTTO und Amazon nennen für dieselbe Bestellnummer 410 l/h.

QuelleAngabeumgerechnet
Bosch-Datenblatt7,5 l/min450 l/h
Händlerlistungen410 l/h6,8 l/min

Dieselbe Abweichung von rund neun Prozent zeigt sich beim UniversalAquatak 130, wo Bosch 7 l/min nennt und die Händler 380 l/h führen. Beim 125er stimmen beide Quellen dagegen überein. Das spricht für zwei verschiedene Messgrundlagen, etwa eine maximale Pumpenfördermenge gegen einen Wert unter Nenndruck. Belegen lässt sich das aus den veröffentlichten Daten nicht, deshalb steht hier die Spanne statt einer Scheingenauigkeit.

Für die Einordnung genügt die Größenordnung: 410 bis 450 l/h liegen auf dem Niveau der Kärcher-K-4-Klasse, für die Kärcher 30 m²/h Flächenleistung angibt. Eine 50-Quadratmeter-Terrasse ist damit in gut anderthalb Stunden durch, ein Pkw in rund zwanzig Minuten. Wie Druck und Wassermenge zusammenwirken, erklärt der Ratgeber wie viel bar ein Hochdruckreiniger braucht.

Selbstansaugung ab Werk: der Vorteil, den die Konkurrenz sperrt

Bosch nennt eine Selbstansaugfunktion bis 0,5 Meter. Das Gerät zieht Wasser aus Regentonne, Eimer, Kanister oder Zisterne, ohne dass dafür ein Sonderzubehör mit eigener Freigabe nötig wäre.

GerätPreisklasseBetrieb an offener Wasserquelle
Bosch UniversalAquatak 135ca. 158 €serienmäßig, bis 0,5 m Ansaughöhe
Kärcher K 3 Power Controlca. 138 €führt Kärcher für dieses Modell nicht auf
Kärcher K 4 Classicca. 150 €mit Saugschlauch-Set SH 5 (Zubehör, ca. 25 €)
Kärcher K 4 Comfort Premium Homeca. 282 €führt Kärcher nicht als Merkmal auf; SH 5 ab K 4 freigegeben

Kärcher gibt das Saugschlauch-Set SH 5 laut Hersteller ab der K-4-Klasse frei, die kleineren Geräte bleiben außen vor, und in beiden Fällen ist es ein Nachkauf. Beim Bosch steht die Funktion im Serienstand. Für ein Grundstück ohne Außenzapfstelle, für die Regentonne im Garten oder für den Campingplatz ist das der Unterschied zwischen brauchbar und unbrauchbar. Der mitgelieferte Wasserfilter gehört dabei zwingend in die Leitung. Welche Geräte den Betrieb ohne Leitungsanschluss sonst noch beherrschen, sammelt der Ratgeber Hochdruckreiniger mit Eimer betreiben.

Sieben Meter Schlauch ändern den Arbeitsablauf

Der Schlauch ist der Punkt, an dem sich der 135er innerhalb der Reihe am deutlichsten absetzt. 7 Meter stehen im Datenblatt, beim 130er sind es 6, beim 125er 5 Meter. Zusammen mit den 5 Metern Anschlusskabel ergibt das einen Arbeitsradius von rund zwölf Metern rund um die Steckdose.

Diese Zahl bekommt Bedeutung, sobald man sie mit einer konkreten Aufgabe vergleicht. Ein kompletter Rundgang um einen Mittelklasse-Pkw misst gut zwölf Meter. Beim 125er mit zehn Metern Radius wandert das Gerät während der Wäsche mit, beim 135er bleibt es stehen. Bei einer Terrasse in Hausnähe reichen zwölf Meter üblicherweise bis in die hintere Ecke.

Zwei Einschränkungen bleiben. Das Material ist PVC, das bei Kälte steif wird und sich im Spätherbst zäher ausrollen lässt als ein flexibler Premium-Schlauch. Und eine Schlauchtrommel führt Bosch für dieses Modell nicht, aufgewickelt wird von Hand. Bei sieben Metern ist das noch überschaubar, ab zehn Metern würde es lästig.

Die 3-in-1-Düse ersetzt den Lanzenwechsel

Bosch legt zwei Düsen bei. Die 3-in-1-Düse bündelt drei Strahlbilder in einem Kopf, gewechselt wird durch Drehen:

EinstellungPassend für
FächerstrahlAuto, Gartenmöbel, Holz, große Flächen mit Vorwäsche
RotationsstrahlBetonplatten, Einfahrt, festsitzender Grünbelag
Punktstrahleinzelne hartnäckige Stellen, Fugen, Ecken

Der Vorteil zeigt sich im Arbeitsfluss. Wer auf einer Terrasse zwischen Fläche und Fuge wechselt, legt sonst die Lanze ab, sucht die zweite und steckt um. Am Drehkopf passiert das in einer Sekunde, mit einer Hand, ohne den Schlauch zu verlegen.

Die zweite Düse ist die 450-ml-Reinigungsmitteldüse, die im Hochdruck arbeitet. Bosch nennt das System Hochdruckschaum. Der Unterschied zur Niederdruck-Ansaugung anderer Geräte liegt in der Konsistenz: Hochdruckschaum wird dichter, haftet an senkrechten Flächen und bekommt dadurch Einwirkzeit, bevor der Strahl darüber geht. Für die Autowäsche ist das der praktisch wichtigere Punkt, die Feinheiten dazu stehen im Ratgeber Auto zuhause waschen.

Wo Bosch spart

Der auffälligste Verzicht steht im Lieferumfang: Flächenreiniger und Waschbürste fehlen, beides sind Nachkäufe. Gerade der Flächenreiniger lohnt sich, sobald Platten oder Beton auf dem Programm stehen, weil er den Abstand konstant hält und den gelösten Schmutz unter der Haube behält. Bosch bietet dafür den Aufsatz AquaSurf 250 an, der zur gesamten Aquatak-Reihe passt. Zum Vergleich: Kärcher legt der Home-Variante des K 4 Comfort Premium den Flächenreiniger T 5 bei, ruft dafür aber auch rund 120 Euro mehr auf. Wie Pflasterfugen dabei behandelt werden wollen, damit der Fugensand liegen bleibt, steht im Ratgeber Pflastersteine mit dem Hochdruckreiniger reinigen.

Der zweite Punkt ist die Datenlage. Bosch weist für kein Gerät der Reihe eine Flächenleistung aus, obwohl Kärcher diesen Wert für jedes Modell nennt. Dazu kommt die Werbung mit der leiseren Motorpumpe, ohne dass in den online veröffentlichten Produktdaten ein Schalldruck- oder Schallleistungspegel steht. Beides sind Zahlen, die einen Vergleich erst möglich machen würden.

Einordnung gegen die Preisklasse

Bei einer UVP von 229,99 Euro liegt der Straßenpreis bei rund 158 Euro. Damit sitzt das Gerät eine Stufe über dem dichtesten Teil des Marktes, dort wo Kärcher und Parkside um die 130-Euro-Marke kämpfen.

ModellDruckFördermengePumpeAnsaugungPreis (ca.)
Bosch UniversalAquatak 135135 bar410–450 l/h3 Zylinder, Metallserienmäßig 0,5 m158 €
Bosch UniversalAquatak 130130 bar380–420 l/h3 Zylinder, Metallserienmäßig 0,5 m175 €
Bosch UniversalAquatak 125125 bar360 l/h3 Zylinder, Metallserienmäßig 0,5 m130 €
Kärcher K 4 Classic130 bar420 l/hkeine AngabeZubehör SH 5150 €
Parkside PHD 170 E3120 bar500 l/hAluminiumüber Ansaugschlauch120 €

Der stärkste Gegenspieler steht in der letzten Zeile. Der Parkside PHD 170 E3 liefert für rund 38 Euro weniger mehr Fördermenge und bringt zehn Meter Schlauch auf einer Trommel mit, bleibt beim Druck aber 15 bar darunter. Wer vor allem Fläche machen will und die Verfügbarkeit bei Lidl abwarten kann, greift dort zu.

Der direkte Kärcher-Gegner ist das K 4 Classic mit fast identischen Kernwerten für rund 8 Euro weniger. Es ist mit 4,6 kg deutlich leichter und kompakter, hat dafür einen kürzeren Schlauch, keine ausgewiesene Metallpumpe und braucht für die Regentonne das SH-5-Set als Zubehör.

Für wen der UniversalAquatak 135 passt

Drei Profile treffen genau. Erstens Gartenbesitzer mit Regentonne: Hier zahlt sich die serienmäßige Selbstansaugung unmittelbar aus. Zweitens Nutzer mit langen Einsätzen: Wer eine Einfahrt am Stück durcharbeitet, profitiert von der Metallpumpe mehr als von zusätzlichen bar. Drittens Autowäscher mit wenig Lust auf Umstellerei: Zwölf Meter Arbeitsradius und der haftende Hochdruckschaum decken eine komplette Wäsche ab, ohne dass das Gerät mitwandert. Für den Unterboden gilt allerdings Vorsicht, die Feinheiten dazu stehen im Ratgeber Unterbodenwäsche.

Weniger passend ist das Gerät bei wenig Stauraum, weil es mit 446 mm Tiefe mehr Platz braucht als die schmalen Kärcher-Einstiegsgeräte, und bei sehr kleinem Budget: Dort liefert der UniversalAquatak 125 dieselbe Pumpenbauart und dieselbe Ansaugfunktion für rund 28 Euro weniger, nur mit kürzerem Schlauch und weniger Druck.

Fazit

Der Bosch UniversalAquatak 135 ist das Modell, bei dem Reihenlogik und Preisliste auseinanderfallen, und zwar zugunsten des Käufers. Er ist das stärkste Gerät der Universal-Klasse und kostet im Handel weniger als der schwächere 130er. Wer sich innerhalb dieser Reihe entscheidet, hat damit eine ungewöhnlich einfache Wahl.

Technisch trägt ihn dasselbe, was schon den UniversalAquatak 125 trägt: 3-Zylinder-Pumpe komplett aus Metall und Selbstansaugung bis 0,5 Meter, zwei Merkmale, die Kärcher in dieser Preisklasse nicht ausweist. Dazu kommen hier sieben Meter Schlauch, die den Arbeitsradius auf ein alltagstaugliches Maß bringen.

Zwei Grenzen gehören zur Entscheidung. Der PVC-Schlauch ohne Trommel bleibt der Klassiker unter den Kompromissen dieser Klasse, und der fehlende Flächenreiniger ist ein Nachkauf, sobald Platten auf dem Programm stehen. Wer Durchsatz und Schlauchlänge höher gewichtet, findet im Parkside PHD 170 E3 das Gegenmodell. Wer Wert auf Schlauchtrommel, beiliegenden Flächenreiniger und wassergekühlten Motor legt und dafür rund 120 Euro mehr ausgeben will, schaut auf das Kärcher K 4 Comfort Premium Home.

Häufige Fragen

Wie viel bar hat der Bosch UniversalAquatak 135?

Bosch gibt den maximalen Druck mit 135 bar an, die Motorleistung mit 1.900 Watt. Damit steht das Modell an der Spitze der UniversalAquatak-Reihe, über dem 130er mit 130 bar aus 1.700 W und dem 125er mit 125 bar aus 1.500 W. Bosch nennt dabei ausschließlich den Maximalwert, während Kärcher für seine Geräte eine Druckspanne angibt.

Wie viel Liter pro Stunde schafft der Bosch UniversalAquatak 135?

Hier widersprechen sich die Quellen. Bosch führt im Datenblatt 7,5 Liter pro Minute, umgerechnet 450 Liter pro Stunde. Die Händlerlistungen bei OTTO und Amazon nennen dagegen 410 l/h. Dieselbe Abweichung von rund neun Prozent zeigt sich auch beim UniversalAquatak 130. Für die Kaufentscheidung reicht die Größenordnung: Das Gerät liegt beim Durchsatz auf dem Niveau der Kärcher-K-4-Klasse mit 420 l/h.

Was ist der Unterschied zwischen dem Bosch UniversalAquatak 130 und 135?

Der 135er hat mehr Motorleistung (1.900 statt 1.700 W), mehr Druck (135 statt 130 bar), mehr Durchsatz und einen Meter mehr Hochdruckschlauch (7 statt 6 m). Beide teilen sich die 3-Zylinder-Metallpumpe, die Selbstansaugung bis 0,5 m, die 3-in-1-Düse und das Gehäuse mit 7,90 kg. Kurios: Im Handel kostet der stärkere 135er meist weniger als der 130er, ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt deshalb doppelt.

Kann der Bosch UniversalAquatak 135 Wasser aus der Regentonne ansaugen?

Ja. Bosch führt eine Selbstansaugfunktion bis 0,5 Meter Ansaughöhe im Datenblatt. Das Gerät zieht damit Wasser aus Regentonne, Kübel, Kanister oder Zisterne, solange der Wasserspiegel höchstens einen halben Meter unter dem Gerät liegt. Der mitgelieferte Wasserfilter gehört dabei zwingend in die Leitung, weil Sand und Blattreste aus offenem Wasser die Pumpe beschädigen.

Was bringt die Metallpumpe beim Bosch UniversalAquatak 135?

Bosch gibt eine 3-Zylinder-Pumpe an, die komplett aus Metall besteht. In dieser Preisklasse arbeiten viele Geräte mit Pumpenköpfen aus Kunststoff. Metall leitet die Wärme besser ab, die beim Verdichten entsteht, und verträgt die ständigen Druckwechsel dauerhafter. Drei Zylinder statt zwei verteilen die Arbeit zusätzlich auf mehr Hübe, das ergibt einen gleichmäßigeren Druckverlauf.

Ist beim Bosch UniversalAquatak 135 ein Flächenreiniger dabei?

Nein. Im Karton liegen das Gerät, die Bosch Hochdruckpistole, die Lanze, der 7-Meter-Hochdruckschlauch, die 3-in-1-Düse, die 450-ml-Reinigungsmitteldüse und der Wasserfilter. Für Terrassenplatten und Einfahrten lohnt der Nachkauf eines Flächenreinigers, weil er den Abstand zum Boden konstant hält und damit das typische Streifenmuster vermeidet. Bosch bietet dafür den Aufsatz AquaSurf 250 an, der zur gesamten Aquatak-Reihe passt.

Reicht der Bosch UniversalAquatak 135 für die Terrasse?

Ja, für mittlere bis größere Flächen. Bosch weist zwar keine Flächenleistung aus, mit 410 bis 450 l/h liegt das Gerät aber auf dem Durchsatzniveau der Kärcher-K-4-Klasse, für die 30 m²/h angegeben werden. Eine 50-Quadratmeter-Terrasse bedeutet damit gut anderthalb Stunden Arbeit. Mit Flächenreiniger geht es zügiger.

Wie viel Strom braucht der Bosch UniversalAquatak 135?

Die Motorleistung liegt bei 1.900 W, das sind an 230 Volt rund 8,3 Ampere. Eine Stunde Arbeit kostet damit etwa 1,9 Kilowattstunden. An einem üblichen 16-A-Stromkreis ist das unproblematisch, solange keine weiteren großen Verbraucher am selben Kreis hängen. Kabeltrommeln gehören dabei vollständig abgewickelt, sonst staut sich die Wärme im aufgerollten Kabel.

Wie schwer ist der Bosch UniversalAquatak 135?

Bosch gibt 7,90 kg ohne Zubehör an, die Maße liegen bei 446 × 375 × 363 mm bei einer Griffhöhe von 0,87 Metern. Das Gerät steht auf großen Rädern und wird am ausziehbaren Griff gezogen. Es ist damit rund anderthalb Kilogramm schwerer als der UniversalAquatak 125 und rund viereinhalb Kilogramm leichter als das Kärcher K 4 Comfort Premium Home.

Verträgt der Bosch UniversalAquatak 135 Warmwasser?

Nur begrenzt. Die maximale Zulauftemperatur liegt bei 40 °C, das Gerät heizt selbst nicht. Handwarmes Wasser ist damit erlaubt, ein echter Warmwasseranschluss bringt aber wenig und kann bei höheren Temperaturen die Dichtungen angreifen. Für Fett und Öl auf dem Hof arbeitet man deshalb besser mit einem passenden Reinigungsmittel und Einwirkzeit.

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